Winterdienst in Halver gut gerüstet

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Der Baubetriebshof ist für den Winter gerüstet: In der kommenden Woche erwarten die Mitarbeiter eine Lieferung von 150 Tonnen Streusalz, 120 Tonnen sind noch eingelagert.

Halver - Wenn der Bürgermeister Streusalz kauft, nimmt der Winter seinen Lauf – diese „Bauernregel“ dürfte wohl noch niemandem bekannt sein. Aber offenbar trifft sie zu. Denn: Richtig kalt ist es am Dienstag geworden, Schnee überraschte den einen oder anderen Autofahrer. Da passt es, dass in der kommenden Woche rund 150 Tonnen Streusalz geliefert werden.

 Ein Grundvorrat von rund 120 Tonnen ist noch beim Baubetriebshof eingelagert, nächste Woche kommen weitere 150 Tonnen dazu, um für viel Schneefall vorbereitet zu sein. „Normalerweise kommen wir mit den Mengen immer gut aus“, sagt Klaus Ostermann, Leiter des Baubetriebshofs.

Winterdienst gut aufgestellt

Insgesamt 14 städtische Mitarbeiter werden im Winter schon in der Frühe dafür sorgen, dass die Straßen bei Schnee und Glätte sicher befahrbar sind. Sieben Fahrzeuge werden dafür alsbald zu Schneeschiebern und Streufahrzeugen umgerüstet – zwei sind bereits für den Notfall umgerüstet worden, die anderen folgen bei einer schlechten Wetterprognose.

Hinzu kommen zwei Fußtruppen, die sich um Gehwege kümmern. Neben dem städtischen Winterdienst werden noch zwei private Unternehmen mit eigenen Fahrzeugen hinzugezogen.

Räumung nach drei Kategorien

Die Räumung der Straßen erfolgt in drei Kategorien, die die Reihenfolge vorgeben. Unter Kategorie eins fallen die Hauptverkehrsstraßen, wie Frankfurter und Hagener Straße. Kategorie zwei umfasst die sogenannten Wohngebietsabfluss-Straßen, wie Tannenweg und Weststraße. Zum Schluss werden dann die Wohngebietsstraßen der Kategorie drei, wie Hecht- und Karpfenweg, geräumt.

Öffentliche Gebäude werden vom Bauhof ebenfalls mit Streusalz versorgt. Um Räumung und Streuen kümmern sich dann die jeweiligen Hausmeister.

„Es gilt zunächst, Durchgangsstraßen und dann Ortschaftsstraßen zu räumen“, sagt Ostermann. Für die Außenbezirke sind extra zwei Fahrzeuge im Einsatz. Ein einzelner Bauernhof werde aber später geräumt als beispielsweise Buschhausen.

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