Wenn gar nichts geht, helfen Hände und Füße

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Die italienischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastschwestern und -brüdern.

HALVER -   Sprachbarriere? Kommunikationsschwierigkeiten? Annäherungsprobleme? Fehlanzeige! Die italienischen Austauschschüler aus Mailand haben sich bereits gut in Halver eingelebt und so wurde der „Welcomeabend“ am Donnerstag im Anne-Frank-Gymnasium weniger zum Kennenlernen, als vielmehr zum Planen bevorstehender Ausflugsmöglichkeiten mit den deutschen Gastgeschwistern genutzt.

Die gute Stimmung unter den Schülern begeisterte vor allem den stellvertretenden Schulleiter Franz Zibirre sowie den Koordinator des Austauschs, Klaus Bonauer. „Sprachliche Probleme lassen die Jugendlichen gar nicht erst aufkommen, wenn sie mal nicht weiter wissen, probieren sie es halt mit Händen und Füßen“, schmunzelte Bonauer. Und so konnte man neben Italienisch, Englisch und Deutsch auch die eine oder andere akrobatische Verrenkung in der lebhaften Runde vernehmen. „Diese losgelöste Stimmung freut mich sehr und sie zeigt, dass man nicht die gleichen Sprachen sprechen muss, um sich zu verstehen und um mitein-ander zu kommunizieren“, so Zibirre. Vormittags befinden sich die italienischen Gäste nun in den verschiedenen Betrieben und absolvieren dort ihre Praktika. So wie Redaktionspraktikantin Sheila Scerif, die gemeinsam mit ihrer Gastschwester Amelie Mohaupt den „Welcomeabend“ besuchte. Die beiden verstehen sich bereits richtig gut und freuen sich auf die bevorstehenden Wochen. Das kalte Buffet wurde von den deutschen Gastmüttern vorbereitet, wobei hauptsächlich „typisch deutsche“ Speisen, wie Kartoffel- und Nudelsalat sowie Frikadellen und Bockwürstchen zur Auswahl standen. - fsd

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