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Modelleisenbahn: Viele Besucher in Halver

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Von: Thomas Krumm

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Bei den Eisenbahnfreunden kann man auch mal einen Schnellzug zu Fuß begleiten.
Bei den Eisenbahnfreunden kann man auch mal einen Schnellzug zu Fuß begleiten. © Krumm, Thomas

Zahlreiche Besucher fanden den Weg zu den Modelleisenbahntagen in Halver. Für alle Generationen gab es viel zu sehen.

Halver – Die vergangenen Jahre waren nicht leicht für den Modelleisenbahnclub (MEC) Halver: Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Modellbahntage nicht im normalen Umfang stattfinden, und die hohen Kosten liefen weiter. Umso schöner war es, dass das Publikum am Wochenende in Scharen zum Weißenpferd eilte, um die Spur1- und die H0-Anlage zu bestaunen.

Viele und vor allem neugierige Kinder waren dabei. Doch es war eine willkommene Abwechslung für alle Generationen an einem Tag, den man nicht unbedingt unter freiem Himmel verbringen musste. Das Frauenteam des MEC hatte für leckere Frikadellen und Erbsensuppe gesorgt. Waffeln entstanden fortlaufend. Im benachbarten Laden war gebrauchtes Zubehör für die heimischen Modelleisenbahnen im Angebot.

Unter den lokalen Bezügen befindet sich die Herpine.
Unter den lokalen Bezügen befindet sich die Herpine. © Krumm, Thomas

Handwerkliche Arbeiten und Veränderungen in vielen Landschaften der beiden Anlagen waren nach der Zwangspause an den beiden Modellbahntagen zu bestaunen: Größte Baustelle ist das Bahnbetriebswerk auf der H0-Anlage, das vollständig in Eigenarbeit entstehen soll, wie Wolfgang Redmann erklärte. So etwas ist eine immense und spannende Herausforderung, die Zeit braucht. Das Dach des Ringlokschuppens ist ein erster Vorgeschmack auf ein zentrales Bauwerk dieses Bahnbetriebswerks, das ein ähnliches Schmuckstück zu werden scheint wie jenes auf der Spur1-Anlage.

Eine Baustelle mit Bezug zur Stadtgeschichte Halvers: André Gedigk baut seit angem am einstigen „Runden Eck“.
Eine Baustelle mit Bezug zur Stadtgeschichte Halvers: André Gedigk baut seit angem am einstigen „Runden Eck“. © Krumm, Thomas

Dort arbeitete Jürgen Kleinschmidt intensiv an einem hölzernen Vorbau für das Sägewerk. Eines Tages soll eine kleine Schmalspurlok Baumstämme vom benachbarten Bahnhof Halver zum Sägewerk transportieren. Nicht weit entfernt befindet sich ein weiteres Schmuckstück aus der Hand von Jürgen Kleinschmidt: Eine Landmaschinenreparaturwerkstatt. Das abnehmbare Dach ermöglicht einen Blick in den Werkstattraum mit Drehbank und Gasflaschen für Schweißarbeiten an den Traktoren.

Ein vertrauter Anblick auf der H0-Anlage: der Turm auf der Karlshöhe.
Ein vertrauter Anblick auf der H0-Anlage: der Turm auf der Karlshöhe. © Krumm

Da Wiedersehen bekanntlich Freude macht, waren es mal wieder die Bauten nach Halveraner Vorbildern, die mit besonderem Interesse bestaunt wurden. Die Herpine, der Bahnhof Anschlag und das Runde Eck rund um die Nicolai-Kirche, an dem André Gedigk mit großer Ausdauer arbeitet.

Mag es bei der großen Bahn leider viele Probleme geben: An den beiden Modellbahntagen schien bei den Aktiven des MEC alles rund zu laufen. Nur bei der über den Köpfen in schwindelnden Höhen verkehrenden H0-Zügehn gab es zwischenzeitliche Servicearbeiten. Aber auch die waren schnell erledigt.

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