Wildtiere: Hegering nennt Unfallhäufungspunkte

Im Herbst nimmt die Zahl von Wildunfällen zu. Der Hegering Halver benennt die gefährlichsten Stellen.

Halver - Zum Beginn der dunklen Jahreszeit weist der Hegering auf die zunehmende Gefahr von Wildunfällen hin. Das waldreiche Umland und schwierige Sichtverhältnisse führten immer wieder zu Konfliktsituationen, warnt Jürgen Schmidt, beim Hegering Halver zuständig für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Unfallhäufungspunkte rund um die Stadt dürften eigentlich bekannt sein, vermutet er, doch auch auf den kleinen Kreisstraßen sollten sich Autofahrer gerade in den Zeiten der Dämmerung morgens wie abends auf plötzlich auftauchende Tiere einstellen. Schwerpunkte in Halver sind laut Schmidt unter anderem

- der Bereich Hürxtal/Krause Buche (L 528), insbesondere in Höhe des Holzplatzes in den Kurven

- der Waldbereich bei Schmalenbach an der Bundesstraße 229, von Schwenke aus gesehen kurz vor der Firma Turck

- die Landstraße Richtung Oberbrügge bei Schmidtsiepen und

- der Bereich Wilde Enneppe bei Bergfeld auf dem Weg nach Wipperfürth.

30 Tote pro Jahr durch Wildunfälle

Auch ADAC und die Dachverbände der Jägerschaft appellieren immer wieder, die Warnschilder nicht zu ignorieren und bremsbereit zu bleiben. 30 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr bei Wildunfällen, 3400 werden verletzt, so die Statistik.

Der Regelfall sei zudem, dass die meisten großen Wildtiere selten allein unterwegs sind. Dringend warnen die Experten vor Panikreaktionen und raten zum pragmatischen Handeln, wenn der Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden ist: Der Frontalzusammentoß mit Wild sei für die Insassen ungefährlicher als der Seitenaufprall am Baum.

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