Unverständnis für Müll in der Volme

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Einen besonderen Sitzplatz, sogar mit TV, bietet dieser bewusst platzierte Sperrmüll auf der Volme in Oberbrügge.

Oberbrügge - „So wird Wohnen an der Volme zum Ärgernis“, sagt Günther Hösch, der regelmäßig vor der Haustür illegal deponierten Sperrmüll auffindet.

Diesmal ganz kurios: Zwei Plastikstühle und ein Fernseher, die künstlerisch drapiert auf einer Flussmauer mitten auf der Volme stehen. „Da war wohl ein echter Spaßvogel am Werk“, vermutet Hösch, der aber nicht verwundert ist.

Ganze Reifen und Polstermöbelgarnituren seien an seinem Haus bereits die Volme hinuntergeschwommen, entsprechender Wasserpegel vorausgesetzt. „Was mich eher wundert, ist, dass viele sich diese Mühe machen. Sperrmüll anmelden und das Zeug abholen zu lassen, wäre weniger Aufwand“, ist sich Hösch sicher.

Komme illegal platzierter Müll vor, kümmere sich die Stadt darum. Dies geschieht in der Regel auf direkte Hinweise, sagt Nicole Spey vom Steueramt, das auch für die Abfallbeseitigung zuständig ist. „Je nach Müllart schicken wir den Baubetriebshof oder STL zu den Einsatzorten“, so Spey. Allerdings sei dies ganz selten der Fall. „Mal meldet sich drei Monate niemand, dann vielleicht zwei Personen die Woche.“ Verständnis für wilden Müll hat Spey auch nicht.

Volmezustand stark verbessert

Hösch ergänzt zur Thematik an der Volme jedoch noch, dass die Wasserqualität der Volme sich in den letzten 20 Jahren extrem verbessert habe. „Mittlerweile lasse ich sogar meine Enkel dort bedenkenlos spielen.“

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