Werbung für Ausbildungsplatzbörse

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Werben für die Ausbildungsplatzbörse: (von links) Olaf Panne, Anja Wolf und Reinhard Neuhaus. ▪

HALVER ▪ Wenn alle Seiten von einer Sache profitieren, spricht der Unternehmer gerne von einer „Win-Win-Situation“ – und solch eine erhoffen sich auch die Veranstalter der diesjährigen Ausbildungsplatzbörse in Halver.

Am Freitag rührten Reinhard Neuhaus und Anja Wolf von der Stadt Halver und der Gemeinde Schalksmühle sowie Olaf Panne von der Initiative „Pro Halver“ noch einmal die Werbetrommel für das Ereignis, aus dem sowohl Schüler als auch Unternehmen ihren Nutzen ziehen sollen.

Organisator Reinhard Neuhaus freut sich über bislang 37 Anmeldungen durch Unternehmen und Institutionen, die für ihre Sache beziehungsweise Ausbildungsplätze werben wollen. Wenn eine erste Frist auch bereits abgelaufen ist, so könnten sich interessierte Firmen doch weiterhin anmelden, so Neuhaus. Im Foyer der Ganztagsschule und in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) sollen die Betriebe am 26. Juni in der Zeit von 9 bis 15 Uhr vertreten sein, um sich vor allem den Neunt- und Zehntklässlern aus Halver und Schalksmühle vorstellen zu können. Denn bei der Ausbildungsplatzbörse handelt es sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung beider Kommunen: Im vergangenen Jahr feierte sie in der Sporthalle am Löh ihre Premiere – und war ein voller Erfolg, so Anja Wolf. Die Fachbereichsleiterin für Rat, Personal und öffentliche Ordnung in Schalksmühle zeichnete im Vorjahr für die Ausbildungsplatzbörse verantwortlich und berichtet von „absolut positiven Erfahrungen“, die alle Parteien damals sammeln konnten. Mit knapp 40 Ständen sei die erste Börse dieser Art ein voller Erfolg gewesen – nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für Firmen und Schüler. „Einige haben aufgrund ihres ersten Kontakts auf der Börse Ausbildungsplätze gefunden“, so Wolf. Das soll in diesem Jahr genauso sein, wenn die Stadt Halver als Veranstalter auftritt. Zum Erfolg soll auch eine Broschüre beitragen, die von der Initiative „Pro Halver“ gestaltet und von heimischen Unternehmen finanziert wird. In einer Auflage von 1000 Stück soll sie über sämtliche teilnehmende Firmen und verfügbare Lehrstellen informieren. „Verteilt wird sie natürlich zunächst an die 250 Schülerinnen und Schüler, an die sich die Börse wendet“, so Neuhaus. So werden erst die Neunt- und Zehntklässler der Schalksmühler Verbundschule und anschließend der Realschule und des AFG sowie der Ganztagsschule Halver die Stände besuchen. Nach 14 Uhr sollen zudem weitere Interessenten die Möglichkeit haben, sich über Ausbildungsplätze in der Region zu informieren.

Dabei kann Reinhard Neuhaus auf einen Branchenmix verweisen, der von Industrie- über Pflege- bis hin zu Medienberufen – auch der Allgemeine Anzeiger wird vertreten sein – vieles bereit hält. Doch einen Wunsch hat der Organisator dennoch: „Es dürfen sich ruhig noch Handwerker melden“, so Neuhaus, der auch auf die Freiflächen zwischen Gymnasium und Ganztagsschule verweist, die bei Bedarf zu Präsentationszwecken genutzt werden könnten. ▪ zach

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