Weniger Tempo gegen Lärm auf großen Straßen

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Leben mit dem Verkehr. 13 782 Fahrzeuge werden täglich im Bereich Eichholz gezählt. Gutachter schlagen für diesen Abschnitt eine nächtliche Begrenzung auf Tempo 30 vor.

Halver - Lärmschluckender Asphalt auf stark verkehrsbelasteten Straßen und Tempobegrenzungen – auf diesem Weg könnte die Stadt Anwohnern lauter Straßen Abhilfe schaffen.

Diese Maßnahmen empfiehlt der Lärmaktionsplan für die Stadt Halver, der am 14. September dem Ausschuss für Planung und Umwelt (17 Uhr, Ratssaal, öffentlich) zur Diskussion und Beschlussfassung vorliegt.

12 500 Euro hat die Stadt für das umfangreiche Gutachten ausgegeben, das sie laut EG-Umgebungslärmrichtlinie erstellen muss. Als kritisch beurteilen die Fachleute des Kasseler Büros LK Argus sechs Handlungsbereiche, im Wesentlichen an der Bundesstraße 229, und zwar zwischen der Einmündung Von-Vinke-Straße und dem östlichen Ortsausgang Richtung Lüdenscheid, Oeckinghausen, Heesfeld, Schwenke und Ennepe. Handlungsbedarf bestehe zudem für die Bundesstraße 54, die Volmestraße in Oberbrügge.

Die größte Verkehrslast liegt in Halver im Bereich Eichholz mit 13 782 Fahrzeugen am Tag und 7 Prozent Schwerverkehrsanteil.

13 782 Fahrzeuge im Eichholz pro Tag

11 388 Fahrzeuge bei 9,9 Prozent Lkw wurden in Oeckinghausen gezählt, 10 288 in Heesfeld, 9182 in Schwenke, 11 354 an der Volmestraße und 9182 im Bereich Ennepe.

Im Ergebnis empfehlen die Gutachter eine Reihe von Maßnahmen. So soll geprüft werden, ob bei einer für 2018 geplanten Fahrbahnsanierung der Volmestraße lärmmindernder Asphalt eingesetzt werden kann. Dies gelte auch für weitere Sanierungen bei den genannten Straßenabschnitten.

Im Bereich Eichholz könnte bereits kurzfristig durch eine nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr Abhilfe geschaffen werden. Nach dem Einbau von leisem Asphalt könnte dies auch wieder rückgängig gemacht werden.

Im Handlungsbereich Ennepe könnte eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 statt zurzeit 100 km/h Entlastung schaffen. Langfristig könnte dort zudem in Höhe der Haltestellen eine Querungshilfe angelegt werden.

70 statt 100 km/h in Ennepe?

Für den Abschnitt Oeckinghausen schlagen die Fachleute die Verbreiterung der Seitenanlagen für Fuß- und Radverkehr auf 2,50 Meter vor. Auch hier solle die Einrichtung von Mittelinseln als Querungshilfe im Bereich der Haltestellen geprüft werden.

Und grundsätzlich wird empfohlen, dass die Stadt Halver Informationen zum passiven Schallschutz und bestehende Programme des Landes Nordrhein-Westfalen beziehung

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