Weniger Besucher und weniger Äpfel als erhofft

+
Ein Ritt auf den Eseln Willy und Max lockte die Jungen und Mädchen. ▪

HALVER ▪ Ein wahrhaft mageres Ergebnis kam am Samstag bei der Apfelannahme während des Tags der Regionen an der Heesfelder Mühle zusammen. Nicht mal eine Tonne der runden Früchte wurde abgegeben. Zu kalt, zu trocken, dann zu heiß – das Wetter in diesem Jahr war nicht grade ideal für die Streuobstwiesen.

„Viele der Äpfel, die angeliefert werden, sind klein und verknotet. Die wenigen guten Äpfel werden in diesem Jahr wohl eher gegessen“, vermutete Gaby Brunsmeier von der Heesfelder Mühle. Ein weiterer Annahmetag für die Früchte, aus denen der bekannte märkische naturtrübe Apfelsaft hergestellt wird, ist eigentlich für Samstag, 23. Oktober, geplant. Nun sei dieser Termin ungewiss. Das Saftmobil, das sonst zur Apfelannahme kommt, wurde aber bereits abbestellt. „Das lohnt sich einfach nicht bei so kleinen Mengen“, so Brunsmeier.

Doch nicht nur um den Apfel drehte sich am Samstag alles in der Mühle. Beim Tag der Regionen sollten vor allem heimische Produkte und deren Hersteller präsentiert werden. Das strahlende Wetter lockte jedoch nicht ganz so viele Besucher wie die Organisatoren gehofft hatten. „Wir haben den Termin einmal verschoben, vielleicht liegt es auch daran“, mutmaßte Gaby Brunsmeier. Dabei war das Angebot am Samstag durchaus vielfältig und sehenswert. Im Holzofen der Heesfelder Mühle etwa wurden verschiedene Brotsorten, Rosinenknoten und Kuchen hergestellt. Die Besucher konnten nicht nur bei der Produktion zusehen, sondern das Ergebnis auch gleich probieren.

Darüber hinaus präsentierten Betriebe aus der Region sich und ihre Produkte. So hatte beispielsweise Imkerin Tabea Dahl Honig und Bienenwachskerzen im Angebot, Bioland Gut Rosenthal führte einen kleinen Film vor und die Käserei des Märkischen Landmarktes informierte über die Käseherstellung. Auch der Bioland-Hof Wolf und die Upländer Bauernmolkerei waren vertreten. Für Kurzweil unter den Kindern sorgte insbesondere das Eselreiten und die Jonglage.

Zur Stärkung der Besucher gab es Gegrilltes, Salate, frischen Kuchen und Kaffee. Federweißer und Zwiebelkuchen sowie verschiedene Weine waren ebenfalls im kulinarischen Angebot an der Mühle. ▪ svh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare