Weiterhin eingeschränktes Tempo auf der L 528 zwischen Halver und Kierspe 

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Auf einigen Abschnitten der L 528 bleibt die Höchstgeschwindigkeit vorerst bei 40 km/h.

Halver - Viele Verkehrsteilnehmer sind genervt. Bereits seit Anfang Juni gilt auf einem Großteil der L 528 zwischen Halver und Kierspe eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 Stundenkilometern.

Der Hintergrund der Maßnahme ist, dass die Asphaltoberfläche der L 528 im Juni durch Sommerhitze und starken Schwerlastverkehr Schaden genommen hatte. Wellen und Risse im Asphalt waren die Folge.

Der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW hatte damals erklärt, dass zunächst eine Griffigkeitsprüfung der Straßenoberfläche notwendig sei. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hatte man eine Senkung des Tempolimits vorgenommen.

Bei den Mängeln kann der Verkehr nicht risikofrei rollen

In der vergangenen Woche hat diese Überprüfung nun stattgefunden, wie Pressesprecher Michael Overmeyer auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. „Diese hat ergeben, dass die L 528 in mehreren Abschnitten nicht mehr griffig ist. In diesen Bereichen wird das Tempolimit von 40 km/h weiterhin bestehen bleiben.“ Mit solchen Mängeln sei nicht ausreichend gewährleistet, dass der Verkehr – auch bei höherem Tempo – risikofrei rollen kann.

„Das Problem betrifft alle Verkehrsteilnehmer, jedoch vor allem Motorradfahrer. Bei Nässe herrscht an einigen Straßenabschnitten ein großes Gefahrenpotential. So können schnell Unfälle geschehen. Wir raten weiterhin dringend dazu, sich an die vorgegebene Begrenzung zu halten“, erklärte Overmeyer.

Auf einigen Abschnitten der Landesstraße 528, die bei der Prüfung als bedenkenlos bewertet wurden, wurde die Begrenzung bereits aufgehoben: Dort gilt wieder das Tempolimit von 70 Stundenkilometern.

Hitzeschäden sind ein Garantiefall

Straßen.NRW wartet nun auf einen Sanierungsantrag der Firma, die im vergangenen Jahr die Fahrbahnoberfläche der L 528 erneuert hatte. „Die Hitzeschäden, die im Juni entstanden sind, sind ein Garantiefall, der nun auszubessern ist“, sagte Overmeyer. Er hoffe, dass im Laufe der kommenden Woche der Antrag bei Straßen.NRW eingeht. „Die Ausbesserungsarbeiten werden definitiv noch vor dem Winter beginnen“, ist sich Michael Overmeyer sicher.

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