Arbeiten beginnen erst Ende August

B229: Arbeiten verzögern sich - hier soll voll gesperrt werden

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In Radevormwald beginnen die Arbeiten am Montag, in Halver tut sich erstmal nichts.

Halver/Brügge - Der ursprüngliche Plan von Straßen.NRW zur Sanierung der B 229 in Halver ist über den Haufen geworfen. Am Montag beginnen keine Arbeiten. Die Maßnahme könnte nun bis zum kommenden Frühjahr dauern.

Ursprünglich war geplant, dass die Fahrbahn im Bereich zwischen Halver und Radevormwald ab dem kommenden Montag, 15. Juli, saniert wird. Dies geschieht zwar phasenweise – allerdings vorerst nicht in Halver, sondern auf der Oberbergischen Seite. 

Erneuert wird die Fahrbahn nun zuerst im Bereich Radevormwald-Eich bis -Linde. Die Regionniederlassung Südwestfalen von Straßen-NRW wollte sich dieser Maßnahme anschließen und ebenfalls am 15. Juli mit der Fahrbahnerneuerung beginnen. 

Auftrag muss erst noch vergeben werden

Dieses Vorhaben hat sich nun jedoch zerschlagen, wie Hans-Georg Heller von Straßen.NRW verrät: „In der kommenden Woche findet die Submission statt.“ Der Auftrag für die Arbeiten werde erst noch vergeben. „Deshalb werden wir voraussichtlich Ende August, Anfang September mit den Arbeiten beginnen können. Dies gilt sowohl für den Bereich zwischen Halver und Radevormwald wie auch für den Sektor zwischen Halver und Brügge“, erklärt Heller weiter. 

Doch es gibt auch eine erfreuliche Nachricht. So wird es im Bereich Halver bis Radevormwald keine Vollsperrung während der baulichen Maßnahmen geben. „Es wird zeitweilig eine Regelung des Verkehrs durch eine Einbahnstraße und eine daraus resultierende Umleitung geben. Den Rest regeln wir über einen Ampelverkehr, aber auch ganz normalen Begegnungsverkehr wird es geben, da die Fahrbahn an einigen Stellen breit genug ist, um dies zu ermöglichen“, erklärt Heller. 

Vollsperrung in Brügge

Anders sieht es hingegen im Bereich Halver bis Brügge aus, wie Heller mitteilt: „Dort ist die Fahrbahn nicht breit genug, um mit Ampelverkehr oder Ähnlichem zu arbeiten. Dort werden wir Vollsperrungen errichten müssen.“ Somit sind weite Ausweichstrecken wie zum Beispiel über Krause Buche oder die Heerstraße (von Oberbrügge hoch nach Halver) zu erwarten. 

Durch die Verschiebung des Arbeitsbeginns verschiebt sich auch der Termin der Fertigstellung. „Unser Ziel ist es, bis Ende Januar 2020 mit beiden Abschnitten fertig zu sein“, berichtet Heller, ergänzt allerdings auch: „Wir werden abwarten müssen, wie die Witterungsverhältnisse im Winter sind. Es kann auch sein, dass wir im Frühjahr 2020 noch Arbeiten vornehmen müssen.“ 

Betrachtet man diese Verzögerungen von der positiven Seite, haben die Halveraner nun mehr Zeit sich auf diese Maßnahmen vorzubereiten. Außerdem haben sie nicht direkt zu Beginn der Sommerferien mit den Einschränkungen zu rechnen.

Von Kevin Herzog

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