Weihnachtsmarkt: Neuer Standort bleibt Thema

So voll ist die Frankfurter Straße an Werktagen selten: Der verkaufsoffene Sonntag wurde gut angenommen. ▪ F. Zacharias

Halver ▪ Die Gehwege waren gut gefüllt, die Geschäftsleute zufrieden – und so konnte Olaf Panne am Montag ein durchweg positives Fazit nach dem verkaufsoffenen Sonntag nebst Oldtimer-Schau ziehen.

Während Günter Fromme die alten Automobile in die Innenstadt lockte, hielt der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins „Pro Halver“ die Verbindung zu den Geschäftsleuten der Frankfurter- und Bahnhofstraße, die sich denn auch auf ihre Art an der besonderen Schau beteiligten. Ob „Oldie-Disco“ bei Teppich-Star oder verschiedene Oldtimer-Ausstellungsstücke in den Schaufenstern: Die Einzelhändler haben sich eine Menge einfallen lassen, um die Kundschaft der großen Veranstaltung entsprechend in die Läden zu locken. Und das hat sich offenbar gelohnt, wie Olaf Panne sagt: „Die Geschäftsleute sprachen davon, dass es zahlreiche Besucher auch aus den Nachbarstädten gab.“ Wie viel tatsächlich verkauft wurde, sei an solchen Tagen eher nebensächlich. „Viel mehr geht es für die Kunden darum, sich zu informieren. Und diese Gelegenheit haben sie genutzt.“

Nicht zuletzt die Einbeziehung der Bahnhofstraße durch den Kinderflohmarkt und aktive Geschäftsleute habe für eine gelungene Anbindung an die Frankfurter Straße gesorgt – was zu einer hohen Besucherzahl bis in den Bächterhof gesorgt habe. Ein Konzept, dass auch den Kulturbahnhof bei einem möglichen Weihnachtsmarkt auf der Frankfurter Straße einbeziehen würde, so Panne. Der Stadtmarketing-Geschäftsführer bedauerte im AA-Gespräch die Entscheidung zahlreicher Standbetreiber, mit ihren Buden lieber am Kulturbahnhof zu bleiben (wir berichteten). „Es ist nicht unsere Veranstaltung, sondern die des Heimatvereins. Aber wir können im Sinne der Geschäftsleute an der Frankfurter Straße nur darum bitten, sich das noch einmal zu überlegen“, sagte Olaf Panne am Montag . Attraktive Aktionen auf der Bahnhofstraße würden auch den Besucherstrom bis in den Kulturbahnhof führen, der dann weiterhin etwa für Krippenausstellungen genutzt werden könnte. Nun hofft Panne, dass Stadt und Ratsfraktionen noch einmal ihren Einfluss geltend machen. ▪ Frank Zacharias

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