Heiko Tacke aus Halver im Gespräch

Tipps vom Profi: So nadelt der Weihnachtsbaum auch nach den Feiertagen nicht

+
Kurzentschlossene können sich bis heute, 14 Uhr, auf der Weihnachtsbaumplantage von Heiko Tacke einen Christbaum kaufen. Dort gibt der Profi auch Tipps, wie der Baum am längsten frisch bleibt.

Halver - Der Christbaum ist fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. In vielen Wohnzimmern steht er seit der Adventszeit und bis ins neue Jahr hinein. Doch wer nicht aufpasst, der hat nur kurz Freude an der Tannenpracht. Um dies zu verhindern, hat sich der AA bei Heiko Tacke von der gleichnamigen Weihnachtsbaum-Kultur in Halver nach den besten Frischhalte-Tipps erkundigt.

„Erster und fast wichtigster Hinweis: Ich empfehle, den Baum beim heimischen Händler zu kaufen. Denn die Bäume, die ab November im Bau- oder Supermarkt stehen, sind zu diesem Zeitpunkt schon bis zu sechs Wochen alt“, erklärt Tacke. Wer zu früh kauft, der läuft Gefahr, pünktlich zum Fest einen vertrockneten Baum in der Weihnachtsstube stehen zu haben. „Da nutzt dann auch alles Wässern nichts mehr.“

Nächster Tipp: Wer gerade einen Baum gekauft hat, der sollte den Stamm einen Zentimeter kürzen. So könne der Baum das Wasser besser aufnehmen.

Ebenfalls wichtig ist ein vernünftiger Weihnachtsbaumständer, der sich dem Durchmesser des Stammes anpasst. Denn hier gilt Vorsicht: „Auf keinen Fall die Rinde entfernen! Wenn man die Rinde abschneidet, trocknet der Baum aus.“ Fußbodenheizung oder der Standort neben dem Kamin begünstigen die Vertrocknung. Gerade deshalb sollte der Wasserstand in diesen Fällen häufiger kontrolliert werden. Je kälter die Raumtemperatur, desto besser für den Baum, sagt Tacke.

Besonders haltbar ist übrigens die eher selten verkaufte Nobelis-Tanne: „Sie ist extrem robust und nadelt fast gar nicht. 80 Prozent des Marktes macht aber die klassische Nordmann-Tanne aus. 20 Prozent entfallen auf Sondersorten“, erklärt Tacke.

Länger als drei Wochen könne man Nordmanntannen und Blaufichten bei guter Pflege frisch halten. Ein Umstand, der die Haltbarkeit der Bäume begünstigt: „Der Trend geht immer häufiger zum Selberschlagen. Ich habe auch an Heiligabend noch Kunden, die den Baum schlagen. Rund ein Drittel aller an Privatpersonen verkauften Bäume werden mittlerweile selbst gefällt.“

Bis heute um 14 Uhr können sich Kurzentschlossene bei Tacke noch einen Baum kaufen: „Dann habe ich auch keine Lust mehr“, sagt er und lacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.