Weihnachts- und Gänsemarkt auf Hof Gieseker

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Viele Besucher schauten sich auf dem Hof Gieseker das Federvieh an.

Halver - Wie viel wiegt die graue Gans? Das zu erraten, galt es am Wochenende auf dem Weihnachts- und Gänsemarkt auf dem Geflügelhof Gieseker. Bis zum späten Sonntagnachmittag hatten die Besucher Zeit, den prächtigen Vogel in seinem Gehege zu begutachten, ihre Schätzung zu notieren und in eine Losbox zu werfen. 

Die drei Teilnehmer, die dem tatsächlichen Gewicht am nächsten kamen, wurden mit einer bratfertigen Gans (erster Platz), einer Ente (zweiter Platz) und einem Hähnchen (dritter Platz) belohnt.

Doch auch wer bei dem Schätzspiel leer ausging, musste nicht auf einen Festschmaus verzichten. Denn Johannes Johanngieseker, der den Geflügelhof am Kreisch 13 gemeinsam mit seinen Eltern Susanne und Berthold betreibt, verkaufte am Samstag und Sonntag bratfertige Weihnachtsgänse. Und die ganz Hungrigen konnten sich gleich einen Teller mit Entenkeule, Rotkohl und Klößen oder Reibekuchen auftun lassen.

Blaskapelle aus der Uckermark

Für die musikalische Begleitung des Gänsemarktes sorgten – neben Weihnachtsliedern vom Band – die „Alten Oberländer“, eine Blaskapelle aus der Uckermark. „Dort haben wir einen Zweitbetrieb, daher kennen wir die Kapelle“, erklärte Johanngieseker die weite Anreise der Musiker, die schon auf dem ersten Markt im Jahr 2005 gespielt hatten.

Die Blaskapelle die „Alten Oberländer“ war extra aus der Uckermark angereist, um auf dem Hof Gieseker für Stimmung zu sorgen.

Wer noch keinen Weihnachtsbaum gekauft hatte, konnte sich am Kreisch einen aussuchen und fand an den vielen Verkaufsständen auch gleich den passenden Schmuck. Handwerker, Künstler und Hobbykünstler boten Blecharbeiten, Basteleien aus Filz und Geschenke aus Wolle an.

Mützen, Socken und Tischdecken

So lockten Mützen und Socken in vielen Farben sowie gehäkelte Tischdecken mit Schmetterlings-, Vogel- und Blumenmuster an den Stand von Christhild Köhler. Ihr Hauptsortiment seien natürlich die Wollstrümpfe und Mützen, sagte die Verkäuferin. „Aber im Sommer kann ich keine Wolle mehr sehen, und dann fange ich an zu häkeln.“ Alle Decken seien Unikate, die immer wieder viele begeisterte Abnehmer fänden.

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