Weihnachtlicher Kunstmarkt lockt viele Besucher an

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Handgefertigte Teddybären aller Farben und Formen versetzten die Gäste am Stand von Lydia Bohacs in die Kindheit zurück.

Halver -  Feines Kunsthandwerk, winterliche Gaumenfreuden, „Ochs und Esel im Stall“ und eine urgemütliche, heiter-besinnliche Atmosphäre, die den Zauber der Weihnachtszeit einfing: Besonderen Charme bewahrte sich der weihnachtliche Kunstmarkt an der Heesfelder Mühle, der am Samstag und Sonntag zum Sehen und Staunen, Genießen und Bummeln einlud.

An und in den historischen Gebäuden der Heesfelder Mühle, die sich in weihnachtlichem Gewand präsentierten, hatten Künstler aus der Region ihre liebevoll geschmückten Stände aufgebaut. Zum Verschenken und sich selber Schenken fanden sich beim Schlendern von Stand zu Stand Anregungen zuhauf. Von Glaskunst bis Töpferware, von Geschnitztem für Heim und Garten bis zu Textilkunst reichte das vielfältige Angebot.

27 Aussteller präsentierten im idyllisch gelegenen Gebäudeensemble, das sich bei kaltem, aber sonnigem Winterwetter in ein Weihnachtsdorf verwandelte, ihre kreativen Schätze. Angefangen im Standesamt, wo Willu Steding aus Lüdenscheid ihre Glaskunst präsentierte, bis zu Naturseifen von Klaus und Elke Pichlbauer aus Werdohl und Geschenkideen aus „Nadel und Filz“ von Susanne Meyer aus Dahlerbrück gab’s allerorts individuelle Blickfänge, an denen das Auge hängen blieb.

Im Hof, der mit Zweigen und dicken roten Schleifen an allen Geländern liebevoll herausgeputzt war, luden Kerzen, Engel und Sterne aus Lärchen- und Fichtenholz zum Verweilen ein. Ebenso anspruchsvolle Gebrauchs- und Gartenkeramik „Ton in Ton“ oder Ideen rund um den Stoff. Teddybären versetzten am Stand von Lydia Bohacs in die Kindheit zurück.

Wer fror, sorgte mit selbstgestrickten Schals, Mützen und dicken Socken für kalte Wintertage vor. Weihnachtliche Decken in Blaudruck-Technik gab’s ebenfalls zu entdecken. Senf, Balsamico und Liköre lockten kulinarisch Interessierte. Bücher, Kinderkleidung, Krippen, Malerei, Gestecke und vieles mehr erfreute die Sinne beim Bummeln über den heimeligen Markt.

Reichhaltig war das Verpflegungsangebot, das von Reibeplätzchen bis zu belgischen Waffeln und Würstchen von Biobauer Henning Wolf reichte. Wer wollte, konnte sich im Mühlencafé bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. Draußen im Freien ließ „Marla & Mathildas Genusswerkstatt“ mit Lumumba (Kakao mit Schuss) eiskalte Hände auftauen. Das Tea Time Cottage sorgte mit frischem Mühlenbrot und Flammlachs im Brötchen für genussvolle Momente.

Bezaubernd war die „Lebende Krippe“ anzusehen, die vor der alten Schule positioniert war. Ganz im Zeichen der Kinder stand der Sonntagnachmittag, wo ein Schmied und ein Korbflechter ihr altes Handwerk vorführten und sich dabei von den Jungen und Mädchen über die Schulter blicken ließen.

Auch die Halveraner Marionettenbühne Mummenschanz, der BUND und ein Schäfer mit einem Lämmchen zum Streicheln hatten sich angesagt.

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