Weihnachtlicher Kunstmarkt in der Heesfelder Mühle

Gute Laune trotz mangelnder Besucher: Hans-Ulrich Haase aus Hagen verkaufte zusammen mit Sabine Landwehr jede Menge Deko-Artikel aus Holz. Er war schon öfters mit einem Stand auf dem Markt in Heesfeld vertreten. ▪ Weber

HALVER ▪ Wenn’s im Sommer so richtig heiß ist, dann sitzt Angelika Zippel im Garten und strickt. Mützen, Schals, Handschuhe. Eben alles, was warm hält. Das macht sie eigentlich das ganze Jahr über. Und am Wochenende konnte sie ihre wollige Ware endlich präsentieren. Auf dem weihnachtlichen Kunstmarkt rund um die Heesfelder Mühle. Doch der erhoffte, große Ansturm blieb aus.

Es ist eine ernüchternde Bilanz: „So wenig war hier noch nie los“, sagt Angelika Zippel. Sie ist seit Jahren für die Organisation der Stände verantwortlich. Rund 20 Teilnehmer sind diesmal dabei – etwas weniger als sonst. Ein paar sind kurz vorher abgesprungen, aus Krankheitsgründen. Aber das könne nicht der Grund für die wenigen Besucher sein, sagt sie. Sonst war der Basar eigentlich immer ein Magnet für zahlreiche Gäste aus der Region. Das meinen auch Hans-Ulrich Haase und Sabine Landwehr, die ebenfalls seit mehreren Jahren zur Mühle kommen. Am Samstagabend haben sie nur wenige ihrer hölzernen Dekoartikel verkauft.

Erklären kann sich das Ausbleiben des Ansturms niemand. Zwar sind’s etwas weniger Stände – Flair ist dennoch vorhanden. Der Kunstmarkt lockt draußen mit Steaks, Würstchen, Glühwein & Co. Und der Weg zum Speicher, in dem die meisten Stände aufgebaut sind, ist mit urigen Fackeln illuminiert. Das Angebot der Händler ist abwechslungsreich: Ob selbstgemachte Seifen, Licht-Arrangements, Deko-Artikel, Edelsteine oder Strickwaren. Für jede Geschmack ist etwas dabei. „Vielleicht sind die Leute ja heute alle in der Stadt gewesen, zum einkaufen“, vermutet eine Teilnehmerin. Angelika Zippel sieht das anders: „Das Wetter ist toll. Da hätte, wie in den vergangenen Jahren, einfach mehr los sein müssen. Ich weiß nicht woran es liegt. ▪ lima

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