Pfarrer-Neunzig-Haus verwandelt sich in jecke Hochburg

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Mit venzianischen Anleihen: Die Stimmung war am Donnerstag ausgelassen.

Halver – Mit einer fröhlichen, ausgelassenen Weiberfastnachtsfeier unter dem Motto „Wat mutt – dat mutt!“ läutete die Katholische Kirchengemeinde Christus König am Donnerstag im Pfarrer-Neunzig-Haus die heiße Phase des Karnevals ein. Für Stunden verwandelte sich der liebevoll mit bunten Luftschlangen, Girlanden und Lampionblumen geschmückte Saal in eine Karnevalshochburg.

Etwa 100 Frauen – eine fantasievoller als die andere herausgeputzt – machten die Nacht zum Tag und rheinischer Fröhlichkeit Konkurrenz. Die einzigen Männer, die sich unter Piratinnen und Dirndlträgerinnen, Schlümpfe, Hexen, Zebras, Japanerinnen und andere Kostümträgerinnen mischten, waren jene Männer, die zur Gaudi der fröhlich feiernden Festgesellschaft ihren Anteil zum mehrstündigen Programm beitrugen.

20 Akteure machen den Abend rund

In heiterste Stimmung versetzten Sketche, Tänze und Vorträge, mit denen rund 20 Akteure für Furore bei der Weibernacht sorgten. Charmant durch den Abend führten Jutta Gillmann und Sina Taake, die gemeinsam mit Ralf Wegerhoff federführend für das Programm verantwortlich zeichneten.

Bayrische Schuhplattler ließen schon die „Six Pack(s)“, die den Abend mit einem Flashmob eröffneten, beim Eingangslied vor Neid erblassen. Mächtig Stimmung machten die rockenden Montagsfrauen, die der guten Laune mit ihrer flotten Darbietung – Schuhplattler inklusive – Vorschub leisteten.

Weiberfastnacht im Pfarrer-Neunzig-Haus

Auch beim Polka-Tanzen und dem Sketch von einem etwas anderen Kinobesuch unterstrichen die Halveranerinnen ihre Lust auf Karneval. Nicht fehlen durfte „Oma Bergmann“ alias Christel Kotsch, die unumwunden zugab: „Je älter man wird, desto kauziger wird man.“ Mit ihrer Meinung hielt sie auch diesmal nicht hinterm Berg.

Ob da die Tanzgruppe „Dynamo Tresen“ mit Line Dance überraschte, Pfarrer Claus Optenhöfel als Postbote in die Bütt stieg oder die Männer als Back Street Boys ein unschlagbares Comeback auf der Bühne feierten: Jede Darbietung war aus einem Guss.

Je später der Abend, desto ausgelassener war im Pfarrer-Neunzig-Heim die Stimmung. Als Special Guests reihten sich die „Drums Alive“ (Ulla Knitter) nahtlos in die Top-Acts des Abends ein. Vor und während des Drei-Stunden-Programms lockte Marc Bröker mit Live-Musik aus der Reserve. Frank und frei dichtete er die Hommage an Köln („Et jitt kei Wood“) dabei auf Halver und das Sauerland um.

Als Begleiter bei den Darbietungen und Stimmungsmacher beim Tanz war der Entertainer sichtlich in seinem Element.

Auf und vor der Bühne herrschte gute Stimmung.

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