Adventskonzert des AFG: Auftritte in Halver und Hagen

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Schulleiter Paul Meurer, Samuel Kasemann, Tilo Völzke und Luis Barzyk aus dem Oberstufenchor und Musiklehrer Stefan Lehmkuhl (von links) mit Plakaten und einer Partitur für das Adventskonzert des Anne-Frank-Gymnasiums.

Halver - Das Adventskonzert des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) ist als musikalisches Event fest in Halver verankert. Um dem zu erwartenden großen Publikumsinteresse gerecht zu werden, findet in diesem Jahr eins der beiden Konzerte nicht in Halver statt, sondern in der Hagener Stadthalle.

Seit mehreren Jahren machen die Chöre des AFG zwei, manchmal auch drei Adventskonzerte, erklärt Stefan Lehmkuhl, Musiklehrer und musikalischer Leiter der Konzerte. „Jedes zweite Jahr ist ein Orchester dabei, aber diesmal ist es schon etwas Besonderes.“

Aufgrund des großen Besucherinteresses beim vorigen Konzert kam man zu dem Schluss, dass die Christus-König-Kirche allein nicht mehr ausreicht. „Wir haben uns deswegen überlegt, um das Platzproblem zu lösen, ein Konzert von der Kirche in die Hagener Stadthalle zu verlegen“, sagt Lehmkuhl. Letztere bietet etwa 1000 Personen Platz, die sich auch noch aufstocken lassen. In der katholischen Kirche finden etwa 300 Personen Platz.

Zweiter Konzerttermin in Hagener Stadthalle

Das erste Konzert am Samstag, 1. Dezember, findet allerdings wie gewohnt in der Christus-König-Kirche statt – und zwar um 15 Uhr. Das zweite Konzert folgt dann am Sonntag, 2. Dezember, um 11.30 Uhr in der Stadthalle in Hagen. Diese eher frühen Uhrzeiten seien den anderen Konzert-Terminen der Orchestermusiker geschuldet, die beim Adventskonzert mitwirken, sagt Lehmkuhl.

Knapp 40 Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen treten gemeinsam mit 250 Schülern aus den Chören des AFG auf. Die Chor-Auftritte unterstützt auch Schulleiter Paul Meurer: „Ich bin selbst der größte Fan.“

Bei dem Konzert werden drei große und mehrere kleine Stücke gespielt. Zu den großen rechnet Musiklehrer Lehmkuhl die Stücke Gloria und Psalm 150 von John Rutter, das erste etwa 20, das zweite etwa sechs Minuten lang.

„Vom Anspruch her sind die Stücke etwa auf dem gleichen Level, dafür braucht man schon einen guten Chor und ein gutes Orchester“, sagt Lehmkuhl. „Unser Oberstufenchor ist recht leitungsstark und auch in den Männerstimmen gut besetzt.“ Da einige der guten Männerstimmen aber in diesem Schuljahr Abitur machen, wisse man nicht, wie lange man noch diese gute Besetzung habe.

Eigenkomposition wird erneut aufgeführt

Die wird daher auch genutzt, um eine Eigenkomposition von Lehmkuhl nochmals aufzuführen. Missa 2012 heißt das dritte große Stück im Konzertprogramm und wurde erstmals 2012 vom damaligen Schulchor mit Orchester aufgeführt. „Einige Schüler, die damals im sechsten Schuljahr im Chorprofil waren, wollten mich über die Jahre immer wieder überreden, es noch einmal aufzuführen.“

Da die jetzige Besetzung doppelt so groß ist wie bei der Premiere, musste Lehmkuhl sein Stück komplett umkomponieren, was etwa ein Jahr in Anspruch nahm. Ebenso lange dauerten dann die Proben, um es nun in neuer größerer Besetzung aufzuführen.

Kleinere Stücke, darunter ebenfalls Kompositionen von Rutter und Lehmkuhl, sowie Klassikern aus der Advents- und Weihnachtszeit wie Maria durch ein Dornwald ging oder Jingle Bells runden das Konzertprogramm ab.

In den vergangenen Jahren seien die Karten schnell vergriffen gewesen, sagt Lehmkuhl. Deswegen wolle man diesmal die Bürger rechtzeitig darauf hinweise, dass der Vorverkauf begonnen hat.

Konzertkarten sind erhältlich im Sekretariat des AFG und im Kö-Shop an der Mittelstraße in Halver. Der Eintritt beträgt 10 Euro beziehungsweise 5 Euro ermäßigt für Schüler des AFG und Geschwisterkinder von Chorschülern.

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