Vortrag in Halveraner Lindenhofschule: Leichter und besser lernen

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Halver  - „Erfolgreiche Schulen haben keine 45-Minuten-Takte mehr. Lernen braucht einen fein komponierten Wandel von Anspannung und Entspannung.“

Passend in die aktuelle Diskussion um die Aufstellung der Schulen in Halver lädt die Lindenhofschule zu einem Vortrag ein. Prof. Dr. Peter Struck, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg, erklärt am Mittwoch, 6. April, um 19 Uhr wie Schulen und Unterricht sich ändern sollte, um Schüler erfolgreicher lernen zu lassen, aber auch Entlastung für ihre Lehrer zu schaffen. 

Sein Vortrag richtet sich an Eltern, sicherlich aber mehr noch an Pädagogen wie Lehrer und Erzieherinnen. Prof. Dr. Peter Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg.

In seinem Vortrag über „Hirngerechtes Lernen“ wird er unideologisch darstellen, veranschaulichen und zur Diskussion stellen, was besonders erfolgreiche Schulen in Deutschland und weltweit mit dem Lernen anders machen. Er wird aufzeigen, dass junge Menschen heute infolge der multimedial vernetzten Kinderzimmer und der Smartphones ganz anders in ihrem Hirn vernetzt sind und deshalb auch ganz anders lernen als frühere Generationen. Dabei geht es auch um lernpsychologische Erkenntnisse, die besagen, dass Jungen anders lernen als Mädchen und dass Kinder anders lernen als Jugendliche. Er wird eingehen auf die neuen Herausforderungen durch Individualisierung, Rhythmisierung, Inklusion und jahrgangsübergreifende Lernfamilien, auch auf flexible Eingangsphasen und auf den Weg zur Ganztagsschule. Dabei geht es dann auch um Partnerarbeit, um Lernen durch Handeln, Ausprobieren, Aussprechen, Präsentieren, Rollen- und Theaterspiel, Chorsprechen, Bewegung und über sogenannte Dritte.

Wie Gewalt entsteht und präventiv verhindert werden kann, wie man mit AD(H)S- Kindern und Hochbegabten umgeht und welche Rolle die Fähigkeit zum vernetzenden Denken spielt wird ebenso problematisiert wie die Lehrerbelastung. Im Grunde geht es darum aufzuzeigen, wie Kinder mehr lernen können und die Lehrkräfte zugleich deutlich entlastet werden können, ohne dass es mehr Geld kostet und wie künftig berücksichtigt werden kann, dass das Können immer wichtiger wird als bloßes Wissen.

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