Weihnachtliche Romantik

Vorspiel der Musikschule Volmetal im Kulturbahnhof

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Zusammen mit Pia Schumacher (nicht auf dem Bild) traten John Unruh, David Hassenrik und Samuel Lapham als Bläserquartett im Rahmen des Vorspiels der Musikschule Volmetal im Kulturbahnhof auf.

Halver - Große Namen aus Vergangenheit und Gegenwart versammelten die Klavier-, Saxophon- und Klarinettenschüler aus den Musikschulklassen von Vera und Franz-Josef Frings am Donnerstag im Kulturbahnhof in einem weihnachtlich romantischen Programm.

Anfänger und fortgeschrittene Schüler erfreuten das Publikum mit ihren einstudierten Stücken. Von Weihnachtsklassikern wie „Stille Nacht“ oder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bis zu gefühlvollen Stücken im Stil von „River flows in you“ von Yiruma, mit dem der südkoreanische Pianist und Komponist 2011 einen Hit landete, reichte die Spanne klangschöner Melodien, die in Festtagsstimmung versetzten. 

Emotion und Gefühl

Mozart, der unter anderem durch die Sonate a-Moll KV 310 – daraus vorgestellt das Allegro maestoso – vertreten war, gehörte ebenso zum Reigen der vorgestellten Komponisten wie der Italiener Ludovici Einaudi und sein romantisches Stück „Divenire“ voller Emotion und Gefühl. 

Viele Besucher kamen in den Kulturbahnhof, um der vorweihnachtlichen Hektik zu entkommen.

Mehrheitlich solistisch stellten sich die Musikschüler bei ihrem Weihnachtskonzert vor. Eine Ausnahme bildete das Bläserquartett Pia Schumacher, John Unruh, David Hassenrik und Samuel Lapham, das sich spielfreudig bekannten Weihnachtsliedern von „Jingle bells“ bis „Ihr Kinderlein kommet“ widmete. 

Präsentation der Lernfortschritte 

Dörte Pollmann am Saxophon bereicherte das Programm mit dem Stück „Danse du sax“.

Schüler aller Altersstufen – Erwachsene eingeschlossen – ließen ihre Zuhörer an ihren Lernfortschritten teilhaben. Jüngste im Reigen der kleinen und großen Interpreten war Victoria Axberg (Klavier) mit einem Mozart’schen Menuett. Als Erwachsene bereicherten Dörte Pollmann (Saxophon) mit dem „Danse du sax“ von Gilles Martin und Aloys Foecker (Klarinette) mit dem Allegro vivace aus dem Fantasiestücken op. 43 von Niels Wilhelm Gade das stimmungsvolle Programm. 

Die Hektik einmal vergessen 

Celine Hamm setzte „Skyfall“ am Klavier um.

Stellvertretend für alle, die mit ihrer Musik die Hektik der Vorweihnachtszeit vergessen ließen, seien Celine Hamm und Sergej Priebe hervorgehoben. Celine Hamm, weil ihr eine ausdrucksstarke pianistische Umsetzung des extrem schwierigen James Bond-Filmtitels „Skyfall“ von Adele gelang. Sergej Pribe, weil er seine Klavierstücke – darunter Bert Kaempferts „Strangers in the Night“ – mit fantasievollen Improvisationen und einer ganz eigenen Note anreicherte.

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