Spaß beim Kontakt mit Hund

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„Bessie“ ließ sich von den Kindern nicht nur streicheln, sondern gab auch „Pfötchen“. ▪

HALVER ▪ „Bessie“ gehorcht Frauchen aufs Wort, da stört es den Bordercollie auch nicht, dass kleine Kinder für ein wenig Unruhe auf dem Gelände der Hundefreunde Halver in Hagebüchen sorgen. Das gilt auch für die anderen sechs Hunde, vom großen Bauceron bis zum kleinen Jack-Russel-Terrier, die am Dienstag wieder Besuch vom Awo-Kindergarten „Wundertüte“ erhielten.

Nach der Wanderung nach Hagebüchen wurden die insgesamt 14 Mädchen und Jungen – die Vorschulkinder der „Wundertüte“ – von der Vorsitzenden Marion Hebebrand begrüßt. Nach einem Erfrischungsgetränk erklärte Susanne Benthien den jungen Gästen der Hundefreunde Halver, wie man einem fremden Hund begegnen und dass man den Besitzer erst fragen sollte, ob man den Vierbeiner streicheln darf. Ebenso erklärte Benthien, dass es Hunde nicht besonders mögen, auf dem Kopf getätschelt zu werden oder auch, wie man ihnen ein „Leckerchen“ gibt. Letzteres stand für die bestens erzogenen und gehorchenden Vierbeiner dann oft im Mittelpunkt. Dafür sprangen die Hunde gerne über die Hürde „zusammengehaltene Hände“, umkurvten die Gruppe der Kinder und ihre Begleiter und huschten durch die Beine von Herrchen oder Frauchen. Das machte nicht nur den Hunden Spaß, sondern auch den Kindern. Gleichwohl reagierten die Mädchen und Jungen durchaus sehr unterschiedlich auf die Tiere. Während die einen keine Probleme damit hatten, einen kleinen oder auch großen Hund zu streicheln und ihm ein „Leckerchen“ zu geben, war bei anderen der Respekt so groß, dass sie sich nicht trauten, den Vierbeiner anzufassen.

„Eine gewisse Portion Respekt vor den Hunden ist aber auch nicht schlecht“, erklärte die Vorsitzende der Hundefreunde, dass es nicht gut sei, auf einen irgendwo angeleinten Hund zuzustürmen und ihn streicheln zu wollen – erst Recht wenn der Besitzer nicht einmal in der Nähe ist um ihn fragen zu können.

Die Grundregeln des Verhaltens gegenüber einem Hund haben die Mädchen und Jungen des Awo-Kindergartens am Dienstag erfahren und darüber hinaus auch so einiges über die Bedürfnisse der Tiere und ihrer Pflege. ▪ Von Det Ruthmann

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