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Fitnessgeräte und Verkehrsgarten: Neue Ideen für den Rathauspark

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Von: Florian Hesse

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Für den Rathauspark gibt es neue Ideen.
Für den Rathauspark gibt es neue Ideen. © Florian Hesse

Wenn sich die Politik in Halver für die Idee erwärmen kann, könnte der Rathauspark vielleicht schon im kommenden Jahr sein Gesicht komplett verändern. Zur Debatte steht ein nahezu kompletter Umbau, die „Umnutzung des Rathausparks in eine Freizeitanlage mit Verkehrsgarten, Outdoor-Fitnessbereich und neuen Aufenthaltsräumen“.

Halver - Ins Gespräch gebracht hatte die SPD-Fraktion im Rat mit einem Antrag bereits im Juni einen Verkehrsgarten mit Rad- und Rollerflächen. Im Bauamt hat man deutlich darüber hinausgedacht und stellt ein Konzept erstmalig im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am Dienstag, 30. November, zur Diskussion.

„Auf Anregung des Stadtsportverbandes wurde das Konzept von der Verwaltung um die Idee des Einbaus stationärer Fitnessgeräte für Jugendliche und Erwachsene ergänzt. Auch beschattete Ruhebereiche und natürlich weiterhin die Möglichkeit zur Durchführung von Konzertveranstaltungen wurden planerisch berücksichtigt“, heißt es in der Vorlage von Bauamtschef Michael Schmidt.

540000 bis 580000 Euro an Kosten

Das Entwurfskonzept ist bereits mit Zahlen hinterlegt. 540 000 beziehungsweise 580 000 Euro nennt Schmidt als Größenordnung für zwei ähnliche Varianten. Allerdings stellt die Verwaltung die Planung selbst noch unter Vorbehalt. Für eine Outdoor-Fitnessanlage sei als alternativer Standort auch das Schulgelände im Bereich von Anne-Frank-Gymnasium und dem Lern- und Begegnungszentrum im Gespräch.

Was im Rathauspark entstehen könnte, hat das Büro Finger Bauplan aus Sundern entwickelt: Das Konzept sieht eine Gliederung in drei Funktionsabschnitte vor:

Entlang der nördlichen Wegeverbindung befinden sich zwei neue Ruhebereiche mit räumlich separiertem Sitzmobiliar und Möglichkeiten zur Verschattung mittels Sonnensegel.

Der Verkehrsgarten mit entsprechenden Verkehrsschildern und Fahrbahnmarkierungen wird in der vorhandenen halbrunden, nördlichen Grünfläche sowie in einer zweiten Planungsvariante, auch in der südlich anschließenden, mittigen Grünfläche angesiedelt und kann so umlaufend aus verschiedenen Richtungen erreicht und abwechslungsreich befahren werden.

Der mittlere Durchgang bildet den neuen Aufenthaltsbereich mit einem überdachten Pavillon und weiterem Ausstattungsmobiliar. Von dort schließen sich südlich die drei verschiedenen Fitnessparcours an.

Für die hier nötigen Fallschutzflächen kommt verschiedenfarbiger EPDM-Belag/Gummigranulat zum Ein-satz. Die Ausstattungen können bei Bedarf nach Nutzungsart und Zielgruppe getrennt werden. So könnte beispielsweise der etwas separat liegende Parcours 3 Angebote für ältere Generationen bereitstellen.

Somit gäbe es eine klare Nutzungsgliederung. Der Verkehrsgarten und Fitnessparcours 1 und 2 mit geräuschintensiveren Aktivitäten liegen im mittigen Anlagenbereich, während der ruhige Parkcharakter in den nördlichen und südlichen Außenlagen erhalten bleibt. Die Veranstaltungsfläche mit Konzertmuschel bleibt ebenfalls bestehen.

Verkehrsgarten und Fitnessparcours werden mit ergänzenden Heckenpflanzungen eingefasst. Im Rundkurs des Verkehrsgartens gliedern kleinere Solitärpflanzungen die Zwischenflächen.

Die Belagsflächen der bestehenden Wege werden als Farb-Asphaltflächen ertüchtigt, um der anzunehmenden höheren Frequentierung durch Roller, Fahrräder und Fußgänger Folge zu leisten und mit den Fahrflächen des Verkehrsgartens zu korrespondieren.

Die Entwässerung aller Wegeflächen erfolgt, wo es die Geländesituation ermöglicht, in die angrenzenden Grün- und Pflanzflächen, um Niederschläge wieder direkt vor Ort der belebten Bodenzone zuzuführen.

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