Vorläufiges Programm aufgelegt

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Am neuen PC-Arbeitsplatz, der allen zur Verfügung steht: Anke Winterhagen, Leiterin des Bürgerzentrums, führt das Angebot gebündelt in der Broschüre auf. ▪

HALVER ▪ Die Altentagesstätte vollzieht nach und nach den Wandel zum Sozialen Bürgerzentrum. Obwohl derzeit die Workshop-Gruppen weiter an künftigen Angeboten und der Ausrichtung arbeiten sowie die Suche nach einem neuen Namen für die Einrichtung läuft, wird auch auf den Status quo Wert gelegt. „Als erster Schritt zum neuen Sozialen Bürgerzentrum ist es wichtig zu zeigen, was wir bisher schon an Angeboten haben“, erklärt Leiterin Anke Winterhagen. Aus diesem Grund hat sie ein Programm entworfen, das alle Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten in der ehemaligen Altentagesstätte aufzeigt.

Und das sind nicht gerade wenige, wird bei dem Blick in das „Vorläufige Programm 2010“ deutlich, das in einem Flyer aufgelistet ist. Der Handarbeitskreis trifft sich ebenso an der Von-Vincke-Straße wie der Chor „Die Heidelerchen“, die Doppelkopfspieler und der Literaturkreis. Bei allen Gruppen sind weitere Interessierte und Gleichgesinnte willkommen.

Noch länger ist die Liste der Treffen von Gruppen und Vereinen im Bürgerzentrum. Aufgeführt sind: CeBeeF, Sozialverband, Schlesische Mundart, Demenz-Kompetenz-Zentrum Waldfrieden, Sozialpsychiatrischer Dienst, Pflegende Angehörige, Plattdeutsche Freunde, Kneipp-Verein, Awo-Senioren, Skat, Männer-Gesangverein und VHS-Volmetal. Im Gebäude befinden sich außerdem der Bürgerbusverein, die Schalksmühler Tafel und das Heimatmuseum.

Da Winterhagen um die Befürchtungen einiger Mitglieder der Gruppen weiß, unterstreicht sie bei der Vorstellung des Programms im AA-Gespräch: „Viele haben Angst, dass sie raus müssen. Doch sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“ Vielmehr freut sich die Leiterin der Einrichtung über die Vielzahl der Angebote. Und: „Es ist gut zu zeigen, was es alles gibt und weitere Interessierte anzulocken.“ Die Zielgruppe ist in dem Flyer zudem klar benannt. „Das Soziale Bürgerzentrum ist eine Anlaufstelle für alle Halveraner Bürgerinnen und Bürger, besonders angesprochen ist jedoch die ältere Generation ab 55 Jahren.“

Ein neues Angebot wird es bereits am kommenden Monat geben. Das Bürgerzentrum verfügt ab Mai über einen kostenlosen PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang.

Die Leiterin der Einrichtung hofft außerdem noch auf weitere Aktive, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Auch Vorschläge bei die Namensfindung für das Soziale Bürgerzentrum sind willkommen. ▪ Marco Fraune

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