Vollsperrung der Heerstraße erst nach Ostern

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Die Heerstraße wird am 7. April bis zum Ende des Vollausbaus im Juni im dritten Bauabschnitt voll gesperrt sein.

Oberbrügge - Voraussichtlich im Juni sollen die Arbeiten an der Heerstraße abgeschlossen sein. Ab dem 7. April (Dienstag nach Ostern) muss deshalb wieder eine Vollsperrung eingerichtet werden.

Von Friederike Domke

Etwas weniger als zwei Wochen werden Autofahrer noch die Winterregelung zwischen Halver und Oberbrügge nutzen können. Geregelt durch eine Ampelanlage, ist die Durchfahrt der Baustelle derzeit einspurig möglich. Umständliche Umwege über den Sticht oder Brügge können somit umgangen werden.

Damit ist es aber nach Ostern zunächst wieder vorbei. Wie Michael Overmeyer, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers mitteilt, werde die Vollsperrung am Dienstag, 7. April, wieder eingerichtet werden müssen, dann starten die Arbeiten am letzten Bauabschnitt nach der Winterpause. Bis Ende Mai oder Anfang Juni müssen dann wieder Umwege in Kauf genommen werden. Dann aber soll nach derzeitigen Planungen der mehrjährige Vollausbau der Heerstraße abgeschlossen sein.

Damit dies glückt, benötigen die Mitarbeiter des Landesbetriebs trockene Witterungsbedingungen. Overmeyer: „Eigentlich wollten wir schon Ende März in den dritten Bauabschnitt starten, das nasse Wetter hat uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Der Boden sei derzeit noch zu kalt und zu nass. Darüber hinaus habe die Bauleitung mit Hangwasser kämpfen, was bei der Verlegung von Kanälen hinderlich sei. Bei anhaltendem Regen sei vor allem der spätere Einbau der Binderschicht nahezu unmöglich.

Der dritte Bauabschnitt an der Heerstraße beinhaltet den Kreuzungsbereich Narzissenweg/Dahlienweg/Heerstraße und von dort 400 Meter in Richtung Halver. An eben dieser Stelle war bereits im vergangenen Jahr ein Haus abgerissen und die Kurve entschärft worden. Im Vollausbau werden sowohl die Kanäle, als auch die Schichten (von der Frostschutzschicht bis zur Asphaltdecke) komplett erneuert.

Auf eine Vollsperrung wird man an der Heerstraße auch im dritten Bauabschnitt nicht verzichten können. „Die Gründe sind dieselben wie zuvor“, sagt Michael Overmeyer. Aufgrund der Straßenbreite käme eine halbseitige Durchfahrt der Baustelle nicht in Betracht. Der Verkehr könne die Bauarbeiten nicht nur behindern, sondern die Arbeiter auch gefährden. Zudem könne für Fußgänger keine Möglichkeit geschaffen werden, die Baustelle zu passieren. Damit dürfte auch die Anfrage des UWG-Fraktionsvorsitzenden Werner Lemmert beantwortet sein. Er hatte sich in der Ratssitzung am Montag für eine dauerhafte ampelgesteuerte Straßenführung an der Heerstraße ausgesprochen.

Für den Linienverkehr gilt ab dem 7. April die Umleitung über den Schrödersherweg.

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