Großer Andrang zum Familiengottesdienst

Voll gesetzt war die Nicolai-Kirche insbesondere am Nachmittag zum Krippenspiel der Katechumenen.

Halver  Zu drei verschiedenen Zeiten wurde in der evangelischen Nicolai-Kirche an Heiligabend Gottesdienst gefeiert. Dabei war einmal mehr vor allem bei Familien mit Kindern der Gottesdienst am Nachmittag sehr beliebt.

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes standen viele Besucher vor den Türen, um die besten Plätze zu bekommen. „Seit einiger Zeit wird die Kirche aus statischen Gründen nur für eine begrenzte Personenzahl freigegeben, dieser Gottesdienst war bis auf den letzten Platz belegt“, berichtete Heiner Esken, der sich gemeinsam mit anderen Gemeindemitgliedern um die Organisation und den Einlass kümmerte.

Gemeindepädagoge Karsten Drescher gestaltete den Gottesdienst dabei fröhlich und lebendig und lud die Jungen und Mädchen auch zum aktiven Mitmachen ein. Gesungen wurden während des Gottesdienstes klassische Weihnachtslieder wie „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Gloria in excelsis deo“, die begleitet wurden von einer kleinen Band und dem Gesang von Svenja Höngen und Julia Besch, die den Liedern einen besonderen, poppigen Schliff verliehen und damit für Kurzweile beim Publikum sorgten.

Traditionell durfte beim Familiengottesdienst natürlich auch das Krippenspiel nicht fehlen. Unter der Leitung von Jugendreferent Matthias Schwolow führten die Katechumenen dabei die biblische Weihnachtsgeschichte auf, die in diesem Jahr das Hauptmerktmal auf den Wirt der Geschichte legte: „Eigentlich wird in der Weihnachtsgeschichte in der Bibel der Wirt gar nicht erwähnt. Es heißt nur, dass Josef und Maria keinen Platz gefunden hätten. Aber was wäre eine Weihnachtsgeschichte denn ohne Wirt?“, scherzte Karsten Drescher.

Wie in jedem Jahr wurde auch dieser Gottesdienst an Heiligabend in der Nicolai-Kirche durch das gemeinsam gesungene „O du fröhliche“ beendet.

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