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Volksbank: Mehr Wohnraum in der Innenstadt in Halver

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Von: Björn Othlinghaus

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Zahlreiche Interessenten kamen zur Infoveranstaltung im alten Volksbankgebäude.
Zahlreiche Interessenten kamen zur Infoveranstaltung im alten Volksbankgebäude. © Othlinghaus, Björn

Kurz bevor die Abbrucharbeiten des alten Volksbankgebäudes an der Frankfurter Straße beginnen, wurde dort am Dienstag noch einmal eine Informationsveranstaltung anberaumt, in der sich die Besucherinnen und Besucher über das neue Bauprojekt der Volksbank informieren konnten.

Halver - Der Firmenkundenvorstand der Volksbank in Südwestfalen, Roland Krebs, sowie der Architekt des Bauvorhabens, Stefan Czarkowski von „CL Architektur – Büro für Architektur und Sachverständigenwesen“ aus Halver, erläuterten zunächst das Bauvorhaben und standen dann den Anwesenden Rede und Antwort.

„Unsere Bank ist über hundert Jahre alt und soll auch in die nächste und übernächste Generation getragen werden“, erklärte Roland Krebs. Das alte Gebäude sei aufgrund von Schäden, aber auch angesichts des Umstandes, dass die darin befindlichen Wohnungen nicht mehr so geschnitten seien, dass sie in der heutigen Zeit gut vermietet werden könnten, nicht mehr rentabel zu halten gewesen. Deshalb wolle die Volksbank mit dem Neubau zu einer Belebung der Frankfurter Straße beitragen.

Innerhalb des Neubaus, dessen Mittelpunkt die neue Filiale der Volksbank sein wird, steht mit insgesamt 20 Wohnungen in einer Größe von jeweils rund 60 bis 109 Quadratmetern deutlich mehr Wohnraum zur Verfügung als im alten Gebäudekomplex. „Der Bedarf, stadtzentral, komfortabel und barrierefrei wohnen zu können, wird immer größer“, betonte Roland Krebs. Die Mietpreise der Wohnungen würden sich im für die Umgebung üblichen Rahmen bewegen, also im gehobenen Segment liegen. Dies sei allerdings gerechtfertigt, da alle Wohnungen zum Beispiel über einen Pkw-Stellplatz in der Tiefgarage, Balkon oder Loggia, Fußbodenheizung und Barrierefreiheit im gesamten Gebäude verfügten. Außerdem seien im Komplex eine Dachbegrünung und eine Fotovoltaik-Anlage vorgesehen.

Der Bedarf, stadtzentral, komfortabel und barrierefrei wohnen zu können, wird immer größer.

Roland Krebs Vorstand der Volksbank in Südwestfalen

Was den Bankbereich im neuen Gebäude angehe, werde die Volksbank trotz des Umstandes, dass bestimmte Serviceleistungen immer weniger nachgefragt werden, dafür sorgen, dass der Standort über eine hohe Beratungskapazität verfügt. Während der Baumaßnahmen sei die Volksbank jetzt übergangsweise in den alten Räumen der Commerzbank zu finden – deutlich besser als eine Containerlösung.

Architekt Stefan Czarkowski erklärte schließlich, dass die Beeinträchtigungen der Anwohner durch die Abbrucharbeiten so gering wie möglich gehalten würden. „Das neue Gebäude wird aus zwei Bauriegeln bestehen, die durch ein zentrales Treppenhaus miteinander verbunden sind“, erklärte der Architekt. „Die einzelnen Wohnungen werden schließlich durch Laubengänge erschlossen.“

Eine Barrierefreiheit bestehe sowohl innerhalb der Wohnungen als auch für die Zugänge zu den Wohnungen, die allgemeinen Räume und die Tiefgarage, für die es eine Zufahrt am „Döner 2000“ geben werde. Die Wohnungen, die im Parterre vorzufinden seien, habe man bewusst etwas erhöht und nicht auf Bürgersteighöhe angesiedelt, was einen höheren Komfort bedeute. „Alle Grundrisse sind in der Addition übereinander gleich“, führte Stefan Czarkowski weiter aus. Im obersten Stockwerk gebe es allerdings nur noch zwei Wohnungen, die über einen besonderen Blick über die Stadt verfügten.

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