Volksbank ebnet Weg für „Fun-Orchestra“

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Stefan Padberg (links) und Marc Kostewitz (2. von rechts) überreichten gestern einen Scheck über 1300 Euro an Beate Wünsch (Mitte), Elisabeth Manns und Martin Witscher.

Halver - Das Städtepartnerschaftsfest vor zwei Jahren prägten die intensiven Kontakte zwischen den Musikschulen Volmetal und in St.-Cyr-sur-Loire, der Partnerstadt von Meinerzhagen in Frankreich. Daraus wurde die Veranstaltung „Internationale Begegnung der Musikschule Volmetal in Frankreich“ entwickelt, die vom 19. bis 22. Juni realisiert wird.

Von Det Ruthmann

Denn „Musik sagt mehr als tausend Worte!“, das hatten die Musiker aus Frankreich und aus dem Volmetal schon vor zwei Jahren feststellen können. Insgesamt 16 Musiker des „Fun-Orchestras“ der Musikschule Volmetal und einige Begleiter – darunter auch Martin Witscher, der in der Meinerzhagener Stadtverwaltung für den Bereich Kultur verantwortlich zeichnet – folgen nun der Einladung der Musikschule in St.-Cyr-sur-Loire.

Das gemeinsame Musizieren in Frankreich und außerdem ein Konzert sollen weitere Schritte auf dem Weg zu einer langfristigen Partnerschaft zwischen den beiden Musikschulen sein, bei dem es einen regelmäßigen Austausch gibt.

Bei dem Konzert in St.-Cyr-sur-Loire werden das „Fun-Orchestra“ und das Ensemble der französischen Musikschule nicht nur eigene Stücke spielen, sondern auch einen gemeinsamen Teil bestreiten. Dafür bereiten sich derzeit die Musiker vor, die auch aus Halver kommen.

Klären konnte Beate Wünsch von der Musikschule Volmetal einen wichtigen finanziellen Punkt: Ein Anruf bei der Volksbank im Märkischen Kreis genügte, um die Teilmarktleiter Marc Kostewitz (Meinerzhagen) und Stefan Padberg zu überzeugen, „den Weg nach Frankreich frei zu machen“. Die Volksbank übernimmt die Kosten für den Bus nach Frankreich. Dort werden die Musiker in Familien untergebracht. „Wir machen das gerne“, sagten Padberg und Kostewitz, die gestern einen symbolischen Scheck über 1300 Euro an Wünsch und Halvers Musikschulleiterin Elisabeth Manns sowie an Martin Witscher überreichten. Damit wolle man zeigen, dass sich die Volksbank nicht aus der Region zurückgezogen habe.

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