Vision: Obstbäume entlang Halvers Straßen?

Hans Allefeld (links) zeigte Mitgliedern des Baumvereins neben seinen Obstbäumen auch „gesammelte Kuriositäten“ ▪ iwo

HALVER ▪ Politisches Frühstück nennt Hans Allefeld seine Einladung, die er jenen gegenüber ausspricht, mit denen er sich über Themen unterhalten möchte, aus denen auch gemeinsame Aktionen für die Stadt Halver erwachsen können. Jetzt war der Verein zur Förderung der Bäume in Halver in Heinken Hedfeld zu Gast. Gemeinsamer Nenner war an diesem Tag „Obstbaum-Anpflanzung entlang der Wege, Wiesen und Straßen in Halver“.

Eigentlich sei der Fokus der Baumfreunde mehr auf die Innenstadt gerichtet, aber die Außenbereiche gehörten ja auch zur Kommune, und Obstbäume am Wegesrand seien schon im Gespräch gewesen, erklärten sie.

Dass dies das Image der Stadt im Grünen durchaus aufpolieren würde, stand außer Frage. Aber nicht nur das Für und Wider wurde diskutiert, sondern mehr die Möglichkeiten der Umsetzung. Zum groben, angedachten Gerüst gehört auf jeden Fall eins: In erster Linie die Landwirte und den BUND mit ins Boot nehmen, um das Thema gemeinsam zu erörtern.

Zur Sprache kam auch, Frühblüher wie Narzissen, Osterglocken und andere Blumen, die gerade nach einem langen Winter als Topfflanze ins Haus geholt werden, zu „recyclen“. Anstatt im Müll zu landen, könnten diese Topfpflanzen gesammelt, auf öffentlichen Freiflächen wieder eingepflanzt und so alle Jahre wieder im Frühling zur Augenweide für alle werden.

Nach dem Brunch interessierte die Baumfreunde insbesondere die alten Obstbaumsorten, die Allefeld auf seinem Grund und Boden seit einigen Jahren wieder ansiedelt.

Dort, wo ein Falke brütet, finden auch andere Vögel artspezifische Nistangebote, werden vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen gehalten, tummeln sich Enten, Gänse, Hühner, und Schafe. Diese ländliche Idylle nahmen die Baumfreunde begeistert in Augenschein. ▪ iwo

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