Villa Wippermann: Planung  auf der Zielgeraden

So könnte das Erdgeschoss der Villa Wippermann in Zukunft aussehen. Ein Aufzug soll rechts neben dem Treppenhaus eingebaut werden. Eine Außentreppe in Richtung Schulstraße wird als weiterer Rettungsweg benötigt.

Halver - Die Planungen für die Sanierung und den Umbau des dritten Hauses der Kultur, die Villa Wippermann, befinden sich sozusagen auf der Zielgeraden. Etwa 1,1 Millionen Euro wird die Maßnahme kosten, die durch Regionale-Mittel gefördert wird.

Während das Architekten- und Ingenieurbüro Ossenberg-Engels in Altena, so erklärten jetzt die Fachbereichsleiter Michael Schmidt (Bauen und Wohnen) und Thomas Gehring (Bürgerdienste) gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger, die Planung erstelle, werde mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Maßnahme abgestimmt. „Wir wollen die Villa denkmalgerecht zu einem soziokulturellen Zentrum umbauen.“

Das bedeutet, dass nicht nur die Fassade erhalten beziehungsweise in ihrer bestehenden Form saniert wird, sondern auch im Gebäude der Charakter einer Fabrikantenvilla gewahrt werden soll. Gleichwohl muss für eine Barrierefreiheit ein Aufzug (im zentralen Treppenhausbereich) eingebaut, ein zweiter Rettungsweg durch eine Außentreppe in Richtung Schulstraße angebaut und aus brandschutztechnischen Gründen eine Meldeanlage installiert werden.

Neben der Abstimmung mit dem LWL werde natürlich auch mit den Heimatvereinen in den vier Regionale-Kommunen – besonders mit dem Halveraner – gesprochen. Schließlich soll die Villa Wippermann ein Regional-Museum im ersten und zweite Stockwerk beherbergen und darüber hinaus im Erdgeschoss Möglichkeiten für Ausstellungen, Konzerte und andere Veranstaltungen bieten. Ebenso werde man den Rat des Westfälischen Museumsamtes suchen, fügt Gehring hinzu.

Während der interfraktionelle Arbeitskreis „Regionale“ über den Stand der Planungen informiert ist, werden sich die Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen mit dem Thema voraussichtlich im Rahmen ihrer Sitzung am 10. März befassen und möglicherweise einen Beschluss fassen. „Dann könnte Ende März der Bauantrag gestellt werden“, erklärt Michael Schmidt.

Anschließend könne der Umbau beginnen – die Arbeiten sollen Anfang 2016 abgeschlossen werden, so dass sie dann das soziokulturelle Zentrum nutzen können und ein Museum dort einziehen kann. Und sobald das Gerüst von der Villa Wippermann weg sei, so der Bau-Fachbereichsleiter, könne auch der Bau des Stadtparks beginnen. Derzeit gehe es erst einmal um das Umfeld der beiden anderen Häuser der Kultur – der Schieferhäuser an der Frankfurter Straße. Wie bereits berichtet, sollen diese beiden Gebäude dann Anfang Mai ihrer Bestimmung übergeben werden.

Von Det Ruthmann

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