Vier verkaufsoffene Sonntage für Halver geplant

Beim Halveraner Herbst strömten 2011 massig Leute in die Innenstadt – die Initiative hofft auf eine Wiederholung. ▪ Prillwitz

HALVER ▪ Sie sollen unterhalten. Sie sollen Menschen anlocken. Und sie sollen das Geschäft ankurbeln: Die verkaufsoffenen Sonntage. Fürs neue Jahr sind wieder vier geplant – inklusive jeder Menge Aktionen. Olaf Panne, Geschäftsführer der Initiative „Pro Halver„, verrät, was alles auf dem Programm steht.

Den ersten verkaufsoffenen Sonntag gibt es, vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates, am 29. April. Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ stellen die Modegeschäfte ihre neuen Kollektionen vor. Laut Panne, können die Besucher auch einige Schnäppchen machen, denn die alte Ware werde dann reduziert. Ein kleines Rahmenprogramm soll es ebenfalls geben – geplant ist neben einem kulinarischem Angebot eine Verlosung. „Es soll sich für die Leute ja richtig lohnen.“ Denkbar sei auch, so der Geschäftsführer, eine Verknüpfung zum Tanz in den Mai.

Am 1. Juli öffnen die Halveraner Geschäfte erneut an einem Sonntag. Dann könnte es erneut einen Mittelaltermarkt geben – zurzeit wartet die Initiative noch auf die Zusage des Betreibers. „Wir haben leider keinen Einfluss darauf, ob es klappt. Der Markt steht auf unserer Wunschliste aber ganz oben.“ Und weil am 1. Juli auch das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft stattfindet sei auch ein Motto im Zeichen des Ballsports möglich. Panne: „Toll wäre natürlich ein Public Viewing in Halvers Mitte.“

Für den 30. September ist dann ein echter Klassiker geplant: Der Halveraner Herbst inklusive verkaufsoffenem Sonntag. Das Spektakel war für die Initiative „Pro Halver“ im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Dank des guten Wetters kamen massig Leute in die Innenstadt – auch von außerhalb. „Besonders der Bauernmarkt kam gut an, der soll diesmal wieder mindestens genauso groß werden“, versichert Olaf Panne. Auch die Anbindung zum Kinderspielplatz auf dem Kaufpark-Gelände über die Schulstraße soll beibehalten werden.

Den letzten verkaufsoffenen Sonntag soll es am 2. Dezember geben – also am Weihnachtsmarkt-Wochenende. Beim letzten Mal machte den Geschäftsleuten das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, die Resonanz war daher überschaubar.

Olaf Panne ist überzeugt, dass die zusätzlichen Einkaufstage in Kombination mit Großveranstaltungen ankommen: „Man kann völlig ungezwungen durch die Geschäfte schlendern, ohne den Druck, etwas kaufen zu müssen.“ Seiner Meinung nach habe Halver genauso viel zu bieten, wie zum Beispiel Lüdenscheid. Es wüssten nur viele Leute nicht, wie groß das Angebot ist. Und: „Alle regen sich über die Innenstadt auf, kaufen aber woanders. Das kann ja auch nicht sein.“ ▪ Lisa Weber

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