„Die Hochzeit ist etwas Besonderes und das Datum auch“

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Jennifer und Marco Zeihs gaben sich am 12.12.12 das Ja-Wort. Auch wenn die Halveranerin nicht mehr im Sauerland wohnt, war es ihr wichtig, in ihrer Heimat zu heiraten. ▪

HALVER ▪ „Wir fanden das Datum einfach schön. Eigentlich wollten wir schon viel früher heiraten, haben uns dann aber entschlossen zu warten“, erzählt Jennifer Zeihs vor dem Standesamt. Nicht nur sie und ihr Ehemann Marco gaben sich am Mittwoch das Ja-Wort. Insgesamt vier Paare hatten den 12. 12. 2012 als Tag ihrer Eheschließung ausgewählt.

Eigentlich sei der Mittwoch sehr ungewöhnlich für eine Hochzeit, weiß Standesbeamtin Aldona Weis. „Meistens finden Eheschließungen zum Wochenende hin statt. Der Freitag ist dabei immer besonders beliebt. Das bietet sich wegen der Feier ja auch an“, sagt Weis. Die meisten Paare schlössen während der Sommermonate den Bund der Ehe. Allerdings hätten die vergangenen Jahre gezeigt, dass auch Hochzeiten zum Ende des Jahres immer beliebter würden.

Jennifer Zeihs ist vor einiger Zeit von Halver zu ihrem jetzigen Ehemann nach Ettlingen, eine Stadt südlich von Karlsruhe gezogen. Trotzdem war es der 24-Jährigen wichtig, ihrem Marco das Ja-Wort in ihrer Heimatstadt zu geben. Das Heimweh sei eben immer da, wenn man soweit weg wohne.

Marco Zeihs erfüllte seiner Ehefrau gern den Wunsch, am 12.12. in Halver zu heiraten. „Die Hochzeit ist etwas Besonderes und das Datum auch. Das passt“, sagt der 23-Jährige. Auch ihm war es wichtig, am 12.12. 2012 in den Hafen der Ehe einzulaufen. „So kann er sich den Tag auch viel besser merken“, lacht Jennifer Zeihs.

Wie auch Jennifer und Marco heiraten immer mehr Paare nicht in ihrem aktuellen Wohnort. „Geheiratet werden kann heutzutage überall“, erklärt Aldona Weis. Wichtig sei nur, dass die Eheschließung dort angemeldet werde, wo einer der Eheleute den Wohnsitz hat. Die Heiratswilligen müssten sich mit dem Standesamt ihrer Wahl in Verbindung setzen und einen geeigneten Termin vereinbaren. Die für die Trauung nötigen Unterlagen wie Geburtsurkunden müssten dann schließlich rechtzeitig vor der Trauung beim Standesamt eingehen. „Dann ist es kein Problem mehr“, sagt Aldona Weis. ▪ Jana Peuckert

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