Viele Ideen warten auf Realisierung

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Dieter Peukert vom Freundeskreis Herpine überreichte mit Schwimmmeisterin Pamela Rüggeberg die Freikarten an Feuerwehr-Chef Stefan Czarkowski. ▪

HALVER ▪ Sie möchten dafür sorgen, dass die Herpine nicht nur erhalten bleibt, sondern in der Region auch bekannter wird. Dass ihnen dies in den vergangenen Monaten bereits ein gutes Stück gelungen ist, zeigen die Besucherzahlen, die die Herpine GmbH sowie der Freundeskreis bislang verbuchen konnten: So wurde bereits vor einem Monat die Marke von 31 000 Gästen im Waldfreibad geknackt – und: „Wir haben bislang 720 Dauerkarten absetzen können, das ist schon enorm“, freut sich Dieter Peukert vom Freundeskreis und verweist darauf, dass es in den vergangenen Jahren gerade einmal um die 120 Saisonkarten waren.

Zum erfolgreichen Start seit der Privatisierung des Freibades hätten laut Peukert vor allem die vielen ehrenamtlichen Helfer sowie die beiden Schwimmmeister Pamela Rüggeberg und Rainer Hutt beigetragen. „Da ist schon viel Substanz da“, verweist Peukert auf die zahlreichen Neuerungen sowie die verlängerten Öffnungszeiten, die auch ein Baden nach 18 Uhr möglich machen. „Das hat noch einmal einen richtigen Schub gegeben“, ist sich Peukert sicher.

Um die Herpine auch in Zukunft erhalten zu können – „das muss sich auch alles finanzieren“ – haben die Mitglieder des Freundeskreises reichlich Ideen zur Attraktivitätssteigerung des Bades. Während viele Pläne bereits für die neue Saison angedacht sind – so soll beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Wegweisung in der Stadt noch verbessert werden – wird eine Idee bereits in wenigen Wochen realisiert: „Wir machen aus dem Beachvolleyballfeld, das sich bisher auf der grünen Wiese befindet, ein richtiges Spielfeld aus Sand“, kündigen Peukert und Pamela Rüggeberg an. Dabei profitieren sie von einer Veranstaltung, die – zumindest bei gutem Wetter – am 28. August über die Bühne gehen wird: die Beach-Party am „Alten Markt“. Denn für den Samstag werden dort, wie berichtet, große Mengen an Sand aufgeschüttet – und dieser wird anschließend in der Herpine weiter verwendet, kündigt Peukert an. „Ein Großteil davon wird auf das Beachvolleyballfeld verteilt, den Rest lagern wir zunächst ein. Dafür haben wir schon Pläne für das nächste Jahr, die aber noch nicht verraten werden.“ Direkt nach Ablauf der Beachparty werde der Sand zum Freibad transportiert und mit den Arbeiten begonnen.

Neben finanzieller Unterstützung in Form von Spenden ist der Freundeskreis natürlich auch über ehrenamtliche Hilfe dankbar. Und die leistete bereits zu Saisonbeginn die Halveraner Feuerwehr. Alle Züge und Gruppen absolvierten im Frühjahr Einsätze, um die Herpine auf die Saison vorzubereiten. Und auch beim Auffüllen des Beckens – aus einer offiziellen Zapfstelle des öffentlichen Netzes, versteht sich – während der heißen Wetterperiode half die Wehr mit Gerätschaften und Personal aus. „Das ist eine Win-win-Situation: Wir können mit unseren Gerätschaften üben und die Herpine-Freunde bekommen die Arbeiten bewerkstelligt“, begrüßt auch Wehrleiter Stefan Czarkowski die Kooperation. Als Dankeschön überreichte ihm Dieter Peukert jetzt stellvertretend 20 Saison-Freikarten, die in den einzelnen Gruppen und Zügen verteilt wurden.

Für die verbleibenden Wochen der Saison hoffen die Betreiber weiterhin auf gutes Wetter und darauf, dass sich die Attraktivität des Waldfreibades weiter herumspricht – und es so zu einem Aushängeschild für die Stadt wird. ▪ Kerstin Zacharias

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