Viele helfende Hände arbeiten am Spatzennest

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Ein Pinselstrich reicht nicht aus, dennoch waren die Eltern mit Spaß bei der Sache.

HALVER ▪ Spaten, Schubkarre, Pinsel, Farbtöpfe und reichlich Handwerkszeug – die Eltern der Kinder aus dem evangelischen Kindergarten „Spatzennest“ haben die Außenanlage ein gehöriges Stück verschönert. An der Gartenstraße war nicht nur klassische Gartenarbeit angesagt, sondern weit mehr.

Künftig können sich die 75 Mädchen und Jungen über eine neue Versteckmöglichkeit freuen. Dort, wo bis Samstagmorgen noch grüner Rasen wuchs, klaffte wenige Stunden später bereits ein tiefer Graben. In diesen soll in den nächsten Tagen eine neue Hecke gepflanzt werden. „Für die Kinder gibt es eine neue Unterschlupfmöglichkeit, wo sie sich verstecken oder einfach spielen können“, erklärt Elternratsvorsitzende Claudia Seegmüller mit Farbe an den Händen.

Diese Farbe und Hände kommen ein paar Meter weiter in einem anderen Bereich zum Einsatz. Dort, wo ein Spielgerät aus Holz zuvor ohne frischen Anstrich recht alt ausgesehen hat, sind die Mütter mit Farbtöpfen und Pinsel am Werk. Nicht nur schöner anzusehen ist das Gerät später, sondern auch die Lebensdauer der Spieleinheit wird somit natürlich erhöht. „Es musste hier wieder etwas gemacht werden“, weiß Seegmüller.

Und das wissen auch die rund zwei Dutzend Helfer, die auf dem Außengelände bei der Verschönerungsaktion mithelfen: Während die Mütter der Kindergartenkinder sich um die frische Außenhaut der Spielgeräte kümmern, sind zwei Väter beim Anstrich des ebenfalls in die Jahre gekommenen Unterstandes. Muskelkraft ist auch auf der angrenzenden Grünfläche gefragt, wo weitere Väter die Grünfläche beackern. Neben der neuen Hecke, also der Rückzugsmöglichkeit, wird es künftig auch eine neue Wippe für die Kinder geben. Insgesamt lobt die Elternratsvorsitzende das an den Tag gelegte Engagement. „Wir haben tolle Eltern, die sich in einer Vielzahl für den Einsatz auf eine Liste eingetragen haben.“

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