Viele fleißige Helfer bei „Sauberes Halver“

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- Foto: J. Weber

Halver -  Mit der Aktion „Sauberes Halver“ gelang dem Stadtmarketingverein am Samstagvormittag der ganz große Frühjahrsputz. Über 100 fleißige Helfer, Vereine und Betriebe, Jung und Alt, beteiligten sich an der Initiative. Dabei ging es in drei Stunden auf 18 unterschiedlichen Routen, quer durch die Stadt, dem Müll an den Kragen.

Von Jan Weber

Los ging es am Jugendheimplatz. Von hier aus wurden Teams eingeteilt und Helfer mit Westen, Zangen und Eimern ausgerüstet. Ob Löhbach oder Oeckinghausen, Langenscheid oder Anschlag – es galt, die ganze Stadt in kleinen Kolonnen zu durchforsten und aufzuräumen. Die Wagen hierfür stellten Stadt, Betriebe und Freiwillige zur Verfügung. Vor allem in Gräben, an Straßenrändern und am Waldrand gab es einiges zu holen: Matratzen, Autoreifen, Flaschen, Tierkäfige, Tabletten, Handys und natürlich ganz viel Kleinmüll, meist von Autofahrern aus dem Fenster geschmissen.

Wenige glückliche Helfer durften sich über kleine Schätze freuen. Sogar ein Zwanzig-Euro-Schein war dabei. Am Ende gab es allerdings für alle Sammler einen Herpine-Gutschein sowie einen kleinen Imbiss.

Die große „Ausbeute“ wurde schließlich vor dem Jugendzentrum gesammelt und in Containern sortiert. Die Helfer zeigten sich zufrieden. „Die Aktion stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Halveraner. Das ist was Besonderes“, sagte Regina Reininghaus, stellvertretende Bürgermeisterin, die selbst engagiert mit anpackte. Die Aktion „Sauberes Halver“ gab es erstmals 1978 und wurde seitdem von der UWG organisiert. Nach einer nun siebenjährigen Pause übernahm der Stadtmarketingverein die Organisation mit dem Ziel, mit allen interessierten Parteien und Vereinen zusammenzuarbeiten.

So beteiligten sich viele Halveraner Vereine an der Aktion, wie zum Beispiel das Jugendzentrum, THW, Feuerwehr, Heimatverein und Bürgerbus. Mitorganisator Olaf Panne vom Stadtmarketingverein zeigte sich über die Aktion zufrieden: „Das ist sehr gut für die Stadt. Man sieht zudem, wie viel die Leute so wegschmeißen, was gerade auf dem Land problematisch ist. Hier leben viele Tiere, die den schädlichen Müll dann fressen.“ Für die Zukunft wünsche sich Panne, dass gerade die Schulen sich verstärkt an der Aktion beteiligen würden.

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