Mieter über Neubau im Tannenweg: „Technisch im Niemandsland“

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Erst in einigen Wochen soll das Mehrfamilienhaus im Tannenweg den Kabelanschluss und damit neben Fernsehen auch Telefon und Internet erhalten.

Halver - Fünf Wochen nach dem Einzug haben die Mieter, die in das erste der neuen Mehrfamilienhäuser am Tannenweg gezogen sind, seit wenigen Tagen auch Fernsehempfang – allerdings nur provisorisch per Satellitenschüssel. Der Kabelanschluss und damit auch die Versorgung mit Telefon und Internet soll erst in einigen Wochen folgen.

„Technisch sind wir hier im Niemandsland“, klagt eine Mieterin (Name ist der Redaktion bekannt). „Das ist hier nicht Halvers neue Mitte, das ist eher das Tal der Ahnungslosen.“ Für das Haus sei eigentlich Kabelanschluss vorgesehen, aber die entsprechenden Leitungen für Kabelfernsehen, Telefon und Internet seien in der Straße noch nicht verlegt worden.

Man behelfe sich daher mit dem eigenen Mobiltelefon, aber das sei erstens teuer und zweitens sei das Netz auch eher schlapp. Inzwischen könne man nun Fernsehen gucken und sich wieder über die Nachrichtensendungen informieren, sagt die Mieterin, denn der Vermieter, die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) hat übergangsweise eine Satellitenschüssel aufgestellt.

„Das ist sehr unangenehm für die Mieter und tut uns für sie furchtbar Leid, aber es liegt nicht in unserer Hand“, sagt Dorothee Fruntke von der WHS-Geschäftsleitung. Die Anträge bei Unitymedia und Telekom seien alle rechtzeitig gestellt worden und lägen seit einem Jahr bei den Anbietern.

Für das Mehrfamilienhaus am Tannenweg habe man einen Rahmenvertrag mit Unitymedia geschlossen, um die Anschlüsse für Kabelfernsehen, Internet- und Telefonanschluss zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Tiefbauarbeiten seien jedoch nicht rechtzeitig zuende geführt worden.

Demnach habe Unitymedia die Arbeiten unterbrechen müssen, weil ein spezielles Baugerät nicht zur Verfügung stand, das zur Fortführung der Arbeiten im Bereich des Kreisverkehrs benötigt wurde, erklärt Fruntke. In rund zwei Wochen solle das Gerät wieder zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten sollen dann voraussichtlich eine Woche in Anspruch nehmen und in der letzten Septemberwoche zum Abschluss kommen.

„Wir tun unser Möglichstes und hören wöchentlich nach“, versichert Dorothee Fruntke. Auch die Mieter würden durch den Techniker der WHS fortlaufend informiert.

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