Neuer Boden, größere Tribüne und Videowand: Sporthalle wird moderner

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Freuen sich über die Hallen-Modernisierung: (von links) Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, SSV-Vorsitzender Dirk Schmale, Geschäftsführer der SH-Handball-Spielbetriebs-GmbH Mark Wallmann, stellvertretender Vorsitzender der SGSH Markus Knuth und CDU-Fraktionschef Peter Starke.

HALVER - Die Sporthalle in der Ganztagsschule bekommt einen neuen Boden. Nach hitzigen Diskussionen haben sich Stadt und Sportler und Politiker an einen Tisch gesetzt und ein gemeinsames Konzept erarbeitet. Und das sieht gleich eine Rundum-Erneuerung der Halle vor. Inklusive Videowand und ausziehbarer Tribüne. Doch zur endgültigen Umsetzung fehlen noch Sponsoren.

Schnell geht’s jetzt aber in Sachen Hallenboden voran. 150.000 Euro hat die Stadt überplanmäßig für die Sanierung bereitgestellt. Das geht aus dem Dringlichkeitsbeschluss hervor, den am Mittwoch auch die Mitglieder des Hauptausschusses genehmigten. Bekanntlich entspricht der Boden nicht mehr den aktuellen Sicherheitsnormen (wir berichteten). Schon am 10. Juni sollen daher die Bauarbeiten beginnen - und spätestens am 13. Juli enden. Am 22. Juli brauchen die Landsknechte die Halle für ihre Jubiläumsfeier.

Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt spielt offenbar eine Rolle. Bürgermeister Dr. Bernd Eicker machte deutlich, dass sich die Investition auch mit Blick auf den Aufstieg der SG Schalksmühle-Halver (SGSH) in die dritte Liga lohne. Außerdem stehe die Jahnhalle kurz vor dem Abriss. Die Vertreter des Stadtsportverbands (SSV) und der SGSH zeigten sich jetzt ebenso zufrieden, dass nun eine Lösung gefunden ist. „Wenn sich alle an einen Tisch setzen und guten Willen zeigen, dann ist das möglich“, sagte der SSV-Vorsitzende Dirk Schmale. Eine Halle mit dieser Kapazität müsse man rund um Halver suchen. Womit er auch auf den zweiten Teil des Umbaus abzielte: Der sieht neben der Installation einer Videowand auch die Vergrößerung der Tribüne vor. Vier ausziehbare Elemente unterhalb der bisherigen Anlage sollen dafür sorgen, dass in der Halle statt bisher 600 künftig bis zu 800 Zuschauer Platz finden. Für diese rund 100.000 Euro teuren Anschaffungen zeichnen die Vereine - mit Unterstützung von Sponsoren - verantwortlich. „Da brauchen wir natürlich noch Unterstützung“, sagte Mark Wallmann, Geschäftsführer der SH-Handball-Spielbetriebs-GmbH. Um die Halle auch für Kulturveranstaltungen nutzen zu können, denken Stadt und Sportler zusätzlich über die Anschaffung einer Bühnentechnik nach. Aber: „Jetzt wollen wir erstmal die Halle ertüchtigen. Und zwar gemeinsam“, so Eicker. - Lisa-Marie Weber

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