Verstärkte Präsenz der Polizei an Halloween

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Thorsten Ausborn, Leiter der Polizeiwache Halver, betont: „Von Jahr zu Jahr ist es an Halloween ruhiger geworden.“

Halver - Eierwürfe an Hauswände, umgetretene Mülleimer und zuletzt sogar Horror-Clowns – an Halloween wird vielerorts in Deutschland randaliert.

Bereits vor „drei bis vier Jahren“ reagierte die Polizei im südlichen Märkischen Kreis auf verschiedene Straftaten und verstärkte die Streifen in der Region. Inzwischen sei es ruhiger geworden, betont Thorsten Ausborn, Leiter der Wache in Halver.

Auch für dieses Jahr plant die Polizei Halver mit ihren Kollegen in Meinerzhagen und Lüdenscheid wieder verstärkt am Halloween-Abend präsent zu sein. Seitdem es diese Maßnahme gibt, sei es „von Jahr zu Jahr ruhiger geworden“, sagt Ausborn. Er betont jedoch auch, dass diese Entwicklung nicht nur auf die zusätzlichen Einsatzkräfte zurückzuführen sei, sondern auf viele verschiedene Faktoren.

„Das Ganze ist auch wetterabhängig." Wenn es am Dienstag – also an Halloween – sehr verregnet sei, „dann wird das bestimmt ein ruhigerer Abend. Wenn das Wetter gut ist, dann haben wir wahrscheinlich ein bisschen mehr zu tun“, sagt Ausborn. Zumeist jugendliche Täter Die Vergehen seien oft ähnlich: die Hauswände mit Eiern bewerfen, Mülltonnen umtreten, aggressives Klingeln und das Fordern von Geld. 

Begangen würden die Taten häufig von Jugendlichen. „Auch bei mir wurde schon so geklingelt. Da sagt man ,zieht Leine’ und das Problem ist erledigt“, meint Ausborn. Wenn das Ganze beispielsweise bei älteren Personen geschehe, riefen diese manchmal die Polizei. „Dafür sind wir ja da“, betont Ausborn. Er hofft auf einen Halloween-Verlauf wie im vergangenen Jahr. „Da war es super ruhig. Da hätten wir im Prinzip die zusätzlichen Kräfte hier nicht gebraucht.“

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