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Bau der neuen Rettungswache im MK: Auf einmal ist da ein Teich

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Von: Florian Hesse

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Versickerungsteich an der neuen Rettungswache des Märkischen Kreises bei Oeckinghausen.
Versickerungsteich an der neuen Rettungswache des Märkischen Kreises bei Oeckinghausen. © Hesse, Florian

Was der Teich unterhalb des Neubaus der Rettungswache des Märkischen Kreises zu bedeuten habe, fragen sich regelmäßig Autofahrer auf der Bundesstraße 229 in Höhe Oeckinghausen.

Eingezeichnet im Bebauungsplan ist er nicht, aber zusammen mit dem Neubau beantragt. Es ist vorgesehen, das anfallende Niederschlagswasser von den Dachflächen sowie von allen anderen befestigten Flächen des Neubaus über das Versickerungsbecken dem Untergrund zuzuführen. Ein Anschluss an das dort vorhandene Abwassersystem ist in diesem Fall nur für das Schmutzwasser vorgesehen, das in der Wache anfällt. Der vorhandene Mischkanal soll in diesem Bereich aufgrund verschiedener hydraulischer Gegebenheiten nur bestimmte Abwassermengen ableiten.

Für diesen Bereich in Oeckinghausen bedeutet dies, dass der sogenannte einzuleitende Volumenstrom zu begrenzen ist. Es bietet sich einerseits an, das Schmutzwasser zusammen mit dem Regenwasser über einem Rückhaltesystem gedrosselt in den Mischwasserkanal einzuleiten. Die andere Möglichkeit ist, das Regenwasser dezentral örtlich zu beseitigen, zum Beispiel über eine Versickerungsanlage, wie es hier vorgesehen ist.

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