Verregneter Sommer halbiert Besucherzahlen

Der Bagger ist da – nun wartet Rainer Hutt auf die Genehmigung der Stadt, um loslegen zu können. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Der kleine Bagger steht parat, um das knapp 18 Quadratmeter große Kinderbecken im Waldfreibad herauszureißen und den Sand aus der wenige Meter entfernten vorbereiteten Fläche zu baggern – doch noch hat die Stadt kein „grünes Licht“ für die Baumaßnahme gegeben.

Dabei sind die Planungen für das neue Kinderbecken sehr weit vorangeschritten. Mit knapp 80 Quadratmetern – etwa 16 mal 5 Meter in ovaler Form – wird es fast viermal so groß wie das alte Rundbecken und aus buntem Kunststoff sein. Da es jeweils etwa zur Hälfte 25 und 45 Zentimeter tief sein wird, kann es von allen kleinen Kindern genutzt werden. Es soll, so Schwimmmeister Rainer Hutt, mit Beginn der Saison 2012 fertig sein.

Die Voraussetzungen dafür seien geschaffen: Die Finanzierung stehe ebenso wie die Planung. Sobald von der Stadt die Genehmigung vorliege, kann das alte Becken abgerissen werden. An dieser Stelle werde dann die Technik – Umwälz- und Filter- sowie Desinfektionsanlage – im Boden verlegt. Nach der Verlegung der notwendigen Rohre soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr die Bodenplatte für die neue Anlage gegossen werden. Im nächsten Jahr kann dann das Kinderbecken geliefert und eingebaut werden. Um das Becken würden, so Hutt, weiche Gummimatten verlegt und zudem Sitzgelegenheiten – für die Eltern – aufgestellt.

Trotz dieser Baumaßnahme und eines schlechten Sommers sei die Herpine GmbH aber nicht in finanziellen Problemen. „Oft darf es solch einen Sommer aber nicht geben“, sagt der Schwimmmeister. Denn im Vergleich zur Saison 2010 mit rund 30 000 Besuchern waren diesmal nur etwa 50 Prozent davon in die Herpine gekommen. In der Gesamtzahl von 15 000 Freibadgästen sind bereits die 2000 Besucher vom Eröffnungstag (freier Eintritt) enthalten. Die meisten Gäste gab es mit knapp 5800 im August, die wenigsten mit etwa 1500 im Mai. Es gehe schon was, wenn man nicht vor verschlossen Türen stehe, macht Hutt auf die Verlässlichkeit der Öffnungszeiten aufmerksam. Allerdings sei man doch deutlich vom Wetter abhängig. ▪ Det Ruthmann

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