Vernissage in Halver: Steinskulpturen und Acrylbilder

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Halver - Zur Vernissage und Ausstellung unter dem Titel „Ritual und Gleichklang“ laden am Samstag und Sonntag Emanuel P. Napierala und Iris Kamp ins Seminarzentrum nach Halver-Anschlag ein. Gezeigt werden Skulturen aus Flusssteinen sowie Malereien in Acryl der beiden Künstler.

„Den inneren Gleichklang hat jeder in sich, viele haben ihn nur vergessen“, erklärt Iris Kamp den Titel der Veranstaltung. Viele ihrer Acrylbilder zeigen deshalb auch das Wasser. Ein weiteres, häufiges Motiv der Malereien sind Engel. Für die Künstlerin sind diese Ausdruck einer geistigen Haltung und des Sichsehnens nach Ruhe.

Ihre Bilder malt sie meist intuitiv: „Ich nehme das wahr, was aus meinem Inneren kommt.“ Die Ideen entstünden dabei erst während des Malens. Oft stehe sie dabei im Garten, der direkt an der Volme gelegen ist. Viele ihrer Bilder zeigen entsprechend auch das Wasser.

Eines trägt zum Beispiel den Titel „Die Besucher“. Entstanden ist es an einem sonnigen Tag an der Volme: „Ich habe in Richtung der Sonne auf den Fluss geschaut und mir vorgestellt, wie irgendwelche Wesen aus dem Wasser kommen“, so Kamp.

Bearbeitung mit schwerem Werkzeug

Ihr Lebenspartner Emanuel P. Napierala sammelt Steine, die er in und um den Fluss findet. Kilometerweit geht er oft, um die richtigen Exemplare zu finden. Mit schwerem Werkzeug – etwa Schlagbohrern oder Poliermaschinen – bearbeitet er diese anschließend.

Auch ihm kommt das gemeinsame Grundstück an der Volme gelegen. Anders sei es kaum zu schaffen, die oftmals sehr schweren Steine aus dem Fluss zu holen, um sie weiter zu bearbeiten.

Rückstände wie Algen oder Flusskrebse entfernt er dabei, achtet aber darauf, dass die Steine in ihrer natürlichen Form erhalten bleiben. „Dadurch bekommen die Skulpturen etwas Ursprüngliches“, ist sich Napierala sicher.

Besinnung auf die Ursprünge

Was beide Künstler verbindet, ist also die Besinnung auf die Ursprünge. „Es ist eine praktische Synthese“, beschreibt Emanuel P. Napierala die Zusammenarbeit mit seiner Lebensgefährtin. „Wir kennen uns sehr lange und haben auch schon mehrere Ausstellungen gemacht.“

Zusammen betreiben sie das „Centrum für Lebensenergie“ in Hagen-Rummenohl. Kommende Woche eröffnet das Künstlerpaar zudem im gleichen Haus das „Loft 83“ – eine Ausstellungsfläche, die in einer alten, aber komplett renovierten Fabrikhalle entstanden ist.

Nicht ohne Grund haben sich beide diesmal für das Seminarzentrum in Anschlag als Veranstaltungsort entschieden: Dort werden unter anderem auch Yoga-Kurse angeboten – einer der Dozenten ist Napierala selbst. Ein Ort der Ruhe und der Besinnung also, wie Iris Kamp erklärt – ideal für die Ausstellung.

Sektempfang und Musik

Bei der Vernissage aber wird es nicht ausschließlich ruhig zugehen: Zu Beginn wird es einen Sektempfang geben, außerdem sorgt die Kiersperin Annette Gräfe mit Folkmusik für die passende Untermalung durch Gitarre und Gesang. Auch das Seminarzentrum und seine Dozenten werden sich bei der Gelegenheit vorstellen.

Die Ausstellung „Ritual und Gleichklang“ kann am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 15 Uhr im Seminarzentrum, Wipperstraße 38, besucht werden.

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