Gerd Kleine von Ehrung überrascht

Gerd Kleine wurde mit dem Sportbären „Ehrenamt“ geehrt.

Halver - Eine Premiere gab es am Freitagabend bei der zweiten Verleihung des Halveraner Sportbären im Rahmen der Sportlerehrung 2012: Erstmals in der noch jungen Geschichte dieser Preisverleihung wurden eine Mannschaft und ein Verein ausgezeichnet, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Die 1. Mannschaft des ehemaligen SV Halver erhielt für ihre Leistungen in der vergangenen Saison in der Schach-Verbandsklasse, in der die Halveraner den Wiederaufstieg in die Verbandsliga schafften, den Sportbären als Mannschaft.

Die heutigen Mitglieder des neuen Fusionsklubs Märkischer Springer Halver-Schalksmühle (MSHS) waren nahezu komplett erschienen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. „Es ist schon eine herausragende Leistung, sich über Jahre auf so hohem Niveau zu etablieren und sich auch von einem Abstieg nicht aus der Bahn bringen zu lassen“, sagte Dirk Schmale, Vorsitzender des Stadtsportverbandes (SSV), bei der Ehrung der Mannschaft.

Kam die Auszeichnung der Schachspieler nicht gänzlich überraschend, so war Gerd Kleine vom TuS Oberbrügge als Gewinner des Sportbären in der Kategorie „Ehrenamt“ von der Auszeichnung förmlich überrumpelt. „Hätte ich das gewusst, wäre ich nicht gekommen“, stand der bescheidene Sportsmann Kleine nicht gerne im Mittelpunkt. Verdient hatte es der Oberbrügger aber zweifelsohne, wie Schmale bemerkte. „Seit mehreren Jahrzehnten ist Gerd Kleine nicht nur als Trainer, Gruppenleiter und Sportler aktiv, sondern hat sich auch immer für den Sport in Halver und besonders in Oberbrügge erfolgreich eingesetzt“.

Ebenfalls viel Engagement zeigte der Sieger der Wertung „Einzelsportler“. Tischtennisspieler Fabian Kißing vom TuS Halver konnte aus gutem Grund nicht anwesend sein, er bestritt parallel ein Meisterschaftsspiel mit der 2. Herren-Mannschaft. Neben seinem Einsatz bei den Senioren spielt Kißing auch noch in der Jugend des TuS. Zudem ist er Mannschaftsbetreuer und Trainer für die A- und B-Schüler. „Solch ein Einsatz von jungen Leuten ist sehr beachtenswert und heute leider immer seltener zu finden. Deshalb freut es uns für den TuS umso mehr, dass sie einen so einsatzbereiten jungen Mann haben“, so Schmale. - wes

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