Weniger Verkehr auf Bundesstraßen

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Viel Verkehr auf der B 229. So sehen die Bundesstraßen in Halver glücklicherweise immer seltener aus. Verkehrszählungen ergaben ein zurückgehendes Verkehrsaufkommen.

Halver - Halver wird ruhiger – jedenfalls auf den Bundesstraßen. Das ergibt sich aus neuen Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Der Verkehr auf Halveraner Gebiet auf den Bundesstraßen B54 und B229 hat laut der Statistik insgesamt abgenommen. Erfasst wurden bei der Verkehrszählung dabei in genau definierten Abschnitten sowohl die Zahl aller Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen, als auch der jeweilige Anteil des Schwerverkehrs daran. 

Als „schwerer“ Verkehr gelten dabei Busse oder Lastwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen. Durchgeführt wurde die Zählung im Jahr 2015. Besonders für die Anlieger der Straßen dürfte die Auswertung einzelner Abschnitte der Bundesstraßen interessant sein.

Hier geht es zum kompletten Zahlenwerk

Zurückgegangen ist der Verkehr beispielsweise auf der B 229 zwischen Bruch (Abzweig Carthausen) und der B 54 in Brügge. Wurden dort 2010 täglich durchschnittlich 10.300 Fahrzeuge mit 6,1 Prozent Schwerverkehr gezählt, so waren es 2015 10.100 Fahrzeuge mit 5,9 Prozent Schwerverkehrsanteil.

Auf dem kurzen Halveraner Abschnitt der B 54 in Oberbrügge zwischen der Heerstraße und der Talstraße ging der Verkehr in fünf Jahren sogar um täglich 1400 Fahrzeuge zurück. 2010 wurden dort 11.400 Fahrzeuge gezählt, der Schwerverkehr hatte einen Anteil von 6,5 Prozent. 2015 waren es 10.000 Fahrzeuge. Der Anteil des Schwerverkehrs ist sogar auf 3,8 Prozent gesunken.

Keine Veränderung der Fahrzeuganzahl wurde auf der Umgehungsstraße (B 229) zwischen dem Abzweig Richtung Breckerfeld (Dortmunder Straße) und dem Abzweig der B 229 Richtung Lüdenscheid gemessen. 2015 sowie 2010 waren es täglich 11.400 Fahrzeuge. Lediglich der Schwerverkehrsanteil ist von 8,5 auf 8,7 Prozent gestiegen.

Von der Dortmunder Straße bis zum Ortsausgang Richtung Radevormwald stieg die Anzahl der Fahrzeuge in fünf Jahren von 9200 auf 9300 an, der Schwerverkehr sank allerdings von 9,2 auf 8,9 Prozent.

Das am stärksten angestiegene Verkehrsaufkommen wurde an der B 229 auf dem kurzen Stück zwischen der Umgehungsstraße und dem Kreisel gemessen. Die tägliche Verkehrsstärke stieg dort von 9500 Fahrzeugen 2010 um 800 auf 10.300 Fahrzeuge 2015 an. Der Anteil des Schwerverkehrs sank auch hier: 2010 waren es noch 7,5 Prozent, 2015 ein Prozent weniger.

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