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Verkaufsoffener Sonntag in Halver ist geplant

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Von: Sarah Lorencic

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Halveraner Herbst
Der Halveraner Herbst findet am 25. September statt. © Svenja Meyrich

Am 25. September findet der Halveraner Herbst statt. Im Gespräch ist auch wie gewohnt der verkaufsoffene Sonntag.

Halver – Am 25. September ist es nach corona-bedingter Pause wieder soweit und der Halveraner Herbst findet statt. Mehr als 130 verschiedene Aussteller, ein buntes Bühnen-Programm, ein Kinderland, eine große Auto-Show, eine Modenschau und der beliebte Bauernmarkt sollen wieder Tausende Besucher von nah und fern nach Halver locken. Geplant ist auch der verkaufsoffene Sonntag. Dafür hatte sich der Hauptausschuss in seiner Sitzung Anfang Juni klar ausgesprochen. Matthias Clever, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, hat die Genehmigung auf seinem Tisch liegen und bleibt vorsichtig optimistisch, dass die Geschäfte am Sonntag auch wirklich öffnen können. In der Nachbarstadt Lüdenscheid wurde der letzte angedachte verkaufsoffene Sonntag durch eine Klage der Gewerkschaft Verdi gekippt.

Bürgermeister Michael Brosch, selbst Verdi-Mitglied wie er in diesem Zuge betont, glaubt nicht, „dass jemand von der Verdi ein Fragezeichen hinter die Veranstaltung packt“. Die Stadt Halver habe ein essenzielles Interesse daran, dass die Geschäfte öffnen dürfen, wenn eventuell bis zu 15 000 Menschen die Stadt besuchen. Denn der Halveraner Herbst ist eine Veranstaltung über die Stadtgrenzen hinaus, sagt Brosch.

„Die Innenstadt ist von Corona gebeutelt“, sagt das Stadtoberhaupt. Es mache daher allen Sinn der Welt, wenn die Geschäfte öffnen dürfen. Immerhin gebe der Halveraner Herbst den Rahmen vor, nicht die geöffneten Läden an sich, erklärt Brosch die gesetzlichen Regelungen, die eine Öffnung an Sonntag genehmigen.

Michael Brosch findet es wichtig, dass Gewerkschaften darauf achten, unter welchen Bedingungen gearbeitet wird. Mit Blick auf den Halveraner Herbst gebe es aber seiner Meinung nach nichts zu beanstanden. Die Innenstadt muss wiederbelebt werden, um sich von den Jahren der Pandemie zu erhole. Schwer genug haben es die Geschäfte und Gastronomen, denen die Mitarbeiter zum Großteil abhanden gekommen sind. Brosch rechnet daher nicht mit einem Einschreiten der Gewerkschaft. Stattdessen geht er von einer gelungenen Veranstaltung aus, wie es sie vor Corona immer gab.

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