25 erfolgreiche Jahre

Verein Heesfelder Mühle: 25 erfolgreiche Jahre

Geschäftsführer Klaus Brunsmeier, die Gründungsmitglieder Gerhard Bremicker, Annette Hamel sowie Heinz Kirchheiner und Vorsitzender Jürgen Badziura (von rechts) bei der Jubiläumsfeier.

Halver - Mit Freunden, langjährigen Weggefährten und Honoratioren feierte der Verein Heesfelder Mühle am Sonntag sein 25-jähriges Bestehen. Bei spätsommerlich warmen Temperaturen nahm Hans-Jürgen Badziura, 1. Vorsitzender des Vereins, die Feier zum Anlass, engagierten Mitstreitern - voran Gerhard Bremicker als Gründungsvorsitzendem und Aktiven der ersten Stunde wie Heinz Kirchheiner und Annette Hamel - für die geleistete Arbeit zu danken.

Zudem ließ er 25 erfolgreiche Jahre im Dienste von Natur- und Denkmalschutz, Landschaftspflege und Kultur Revue passieren. Mit den Worten: „Das Wetter ist immer gut, die Gäste sind immer toll und wir haben nie Ehrengäste, weil alle Ehrengäste sind“, stimmte er auf eine Feier in lockerem, ungezwungenem Rahmen ein. Offizielle Reden zum runden Geburtstag ersetzte eine zwanglose Gesprächsrunde mit Landtagsabgeordneten Eckhard Uhlenberg, Staatsminister a. D. und Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker.

Eine Andacht mit Pfarrer Christoph Dickel von der Evangelischen Kirchengemeinde lenkte den Blick auf die Schöpfung, deren Bewahrung und damit direkt auf die Ziele des Vereins. Musikalisch umrahmte „Binyo“ alias Robin Brunsmeier das Fest mit selbst komponierten, gefühlvollen Songs. Etwas wehmütig trauerte er in „Jeremy Pascal“ der Kindheit und ihrer Unbekümmertheit hinterher.

Jubiläum des Vereins Heesfelder Mühle

Als offizielle Vertreterin der Stadt Kierspe, wo ein Projekt des Vereins entstehen soll, war deren stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Luise Linde gekommen. Auf Fragen Hans-Jürgen Badziuras stellte Eckhard Uhlenberg den zahlreichen Gästen die NRW-Stiftung, die seit 40 Jahren Initiativen zum Schutz der Natur und zur Pflege von Heimat und Kultur fördert, vor. „Die Stiftung ist in dieser Form einmalig in Deutschland“, erklärte er.

Bislang seien 245 Millionen Euro in 2600 Projekte geflossen. „850 000 Euro allein in dieses Projekt.“ Das Ehrenamt sei eine der Grundlagen für die Förderung, erklärte er. „Das Ehrenamt ist wichtig, damit Kulturgut erhalten bleibt.“ Für das, was in der Heesfelder Mühle geschaffen worden ist, zollte er dem Verein großes Lob. Beeindruckt zeigten sich gleichfalls Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker im Gespräch. „Hier ist sehr viel Ehrenamt geleistet worden“, so Gemke.

Der Verein habe Zuschusswege für die Förderung offen gemacht und seine Vision, Natur-, Denkmalschutz und Kultur unter einen Hut zu bekommen, verwirklicht. „Hier passiert mehr als Nistkästen aufhängen.“ Als Geschenk hatte er einen alten Katasterauszug im Gepäck.

Das gemeinsame Bestreben von Stadt und Verein, Halver nach vorne zu bringen, hob Eicker in seinen Antworten auf Badziuras Fragen hervor. „Stadt und Bürgerschaft, das ist das Thema.“ Mit Blick auf das Rock- und Popfestival tags zuvor erkannte er Potential, „dass richtig etwas entstehen kann.“ Zu „tollen, Mut machenden Entwicklungen“ gratulierte er dem Verein.

Mit dem Versprechen, den ersten Baum, der am Naturlehrpfad gepflanzt wird, dem Verein zu widmen, meldeten sich Brigitta Helfrich und Martin Halbrügge vom Baumverein zu Wort. „Schöner konnten wir keinen Platz finden wie hier“, zeigte sich Friedhelm Genster, Ehrenvorsitzender des Geflügelzuchtvereins, von der Mühle als Schauplatz eigener Veranstaltungen angetan.

Zur Stärkung gab’s ein leckeres Buffet mit Köstlichkeiten wie Tomaten-Ziegen-Quiche, griechischem Spinat-Feta-Kuchen und Mettwürstchen vom Bio-Bauern. Und wer Lust hatte, konnte noch mit einem Trecker von Landwirt Henning Wolf ins Hälvertal zu Projekten des Vereins fahren. - Monika Salzmann

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