Tiefbau zu 100% abgeschlossen

Breitband-Autobahn steht, aber noch kein fixer Termin 

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Glasfaser als Lichtwellenleiter ist alterungs- und witterungsbeständig, chemisch resistent und unbrennbar mit einem Durchmesser von rund 0,1 Millimeter.

Halver - „Der Backbone ist ans Licht gegangen.“ Das ist zurzeit Sachstand beim Breitbandausbau in Halver durch die Innogy Telnet. Doch davon hat zunächst niemand etwas.

Denn es gibt keinen klaren Termin, wann die schnellen Leitungen verfügbar sein werden. Der „Backbone“, das ist die etwa elf Kilometer lange Verbindung von Wipperfürth aus, die an der Kölner Straße endet. Es ist die entscheidende Breitband-Autobahn, die seit Dienstag technisch verfügbar ist. 

Fortschritte meldet Innogy-Sprecher Wieland Dierks auch in anderen Bereichen. Der Tiefbau sei zu 100 Prozent abgeschlossen und damit 27 Kilometer Rohrleitungen verlegt. Zu etwa 60 Prozent seien darin die Glasfaserleitungen eingezogen, die zu den insgesamt 33 Verzweigerkästen der Telekom auf Halveraner Stadtgebiet führen und von denen aus der größte Teil der Haushalte künftig angebunden sein wird. 

Noch kein konkreter Termin

Doch der letzte Schritt, die Inbetriebnahme der Aktivtechnik, sei noch nicht vollzogen. An dieser Stelle sei man auf Drittanbieter angewiesen und könne schlicht noch keinen konkreten Termin nennen. Noch im Mai war im Rahmen einer Informationsveranstaltung das Ende des dritten Quartals als Starttermin genannt worden.

Beim Auftakt der Arbeiten Mitte Dezember 2017 war man noch vom Sommer dieses Jahres ausgegangen. „120 Megabit im Frühsommer“ war die Zielmarke, die aber unter anderem aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse nicht zu halten war.

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