Variabel auf Sonderwünsche reagiert

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In der Anlage für Senioren gerechtes Wohnen an der Mittelstraße wird am kommenden Freitag Richtfest gefeiert. ▪

HALVER ▪ Es hat zwar gut zwei Wochen länger gedauert als ursprünglich geplant, doch das sei überhaupt kein Problem, sagt Architekt und Bauleiter Willi Birrenbach im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger: Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist errichtet – aus diesem Grund kann im Neubau für Senioren gerechtes Wohnen, den die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle an der Mittelstraße errichten lässt, am kommenden Freitag, 17. September, Richtfest gefeiert werden.

Noch bevor aber der Zimmermann seinen Richtspruch sagen kann, werden die Fensterbauer, Heizungs- und Sanitärinstallateure und Elektriker ins neue Gebäude zwischen Heimatmuseum und Sparkasse einziehen. Denn schon in der kommenden Woche soll, so erklärt Birrenbach, mit dem Innenausbau angefangen werden. Ob auch schon mit der Erdbohrung für die Erdwärmepumpe begonnen werden kann, steht noch nicht fest – diese Arbeiten werden aber folgen.

Da nach dem Richtfest auch die Dachdecker anrücken, weiß der Architekt, dass „weit vor dem Winter“ das neue Gebäude eine wetterfeste Hülle haben wird. Ob es bis Weihnachten mit der gedämmten Fassade auch klappt, hofft Birrenbach. Er weiß aber auch, dass dies wetterabhängig ist. Und wenn es nicht klappe, sei das kein Beinbruch, denn der Architekt ist sich sicher, dass die Arbeiten am Neubau bis zum Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sein werden und alle Handwerker wieder abrücken können. Der Bezug der ersten Wohnungen ist für den Herbst 2011 geplant.

Im übrigen seien bereits alle 26 Wohnungen vermietet, es gebe sogar schon eine Warteliste. Dass bereits frühzeitig „voll vermietet“ vermeldet werden konnte, hatte zur Folge, dass die ersten Mieter bei Gestaltungsfragen in den Wohnungen – zum Beispiel die Frage nach einer offenen Küche – mitsprechen und ihre Vorstellungen äußern konnten. „Das wurde natürlich berücksichtigt“, erklärt Willi Birrenbach, dass man flexibel war und auf die Wünsche der künftigen Bewohner eingehen und sie umsetzen konnte.

Zudem werden die Pult- und Flachdächer des Gebäudes ein modernes Foliendach erhalten. Diese rund ein Zentimeter dicke Dachhaut, so versichert Bauleiter Birrenbach, hält nicht nur Regen und Schnee, sondern auch großer Hitze stand. Und an den Übergängen zu den Mauern wird man Aluminium-Blenden installieren. ▪ Det Ruthmann

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