Vandalismus auf GTS-Schulgelände

Vandalismus auf GTS-Schulgelände

Dieser abgetretene Papierkorb konnte von Matthias Schinner nicht wieder angebracht werden – ein dicker Draht war verbogen.

Halver - Vandalismus auf dem Schulhof und dem Sportplatz der Ganztagsschule: Nach jedem Wochenende muss aufgeräumt, gefegt und repariert werden. Es ist auch gefährlich, wenn Glasscherben übersehen werden.

Von Det Ruthmann

Der Versuch, den Papierkorb aus Drahtgeflecht wieder an seiner Halterung anzubringen, schlägt fehl. „Das muss ich erst wieder gerade biegen“, zeigt Matthias Schinner auf ein dickes Stück Draht, das auf einer Seite abgerissen und verbogen ist – genau an der Stelle, wo es aufgehangen wird.

Der Hausmeister der Ganztagsschule ist sauer, denn nach jedem Wochenende bieten sich ihm fast dieselben Bilder: Entweder liegen auf dem Schulhof jede Menge Scherben von Schnaps- oder anderen Flaschen oder die Papierkörbe, die dort und am Sportplatz aufgestellt und fest verankert sind, wurden mit brachialer Gewalt abgetreten und der Inhalt liegt auf dem Sportplatz oder dem Schulhof.

Am Montagmorgen musste Matthias Schinner zwei Papierkörbe einsammeln. Bei einem blieb am Montag unklar, ob er überhaupt wieder angebracht werden konnte. Denn die Halterung, die normalerweise mit einem Schlüssel geöffnet und geschlossen wird, war arg demoliert.

Was für Schinner und seinen Hausmeisterkollegen Peter Feest noch viel schlimmer ist, sind die Glasscherben, die auf dem Schulhof oder dem Sportplatz liegen. „Da sind einige so klein, die sieht man gar nicht“, verdeutlicht Schinner. Wenn die dann liegen bleiben und jemand hineinfallen würde, könne das üble Verletzungen geben.

Hinzu kämen noch die nicht gerade hygienischen Beutel mit Hundekot und anderer Müll. „Dabei habe ich die Papierkörbe vor dem Wochenende noch geleert“, weiß der Hausmeister, dass diese genutzt werden. Ebenso, dass einige der Vandalen sogar die am Wochenende geschlossene Schranke öffnen und auf den Schulhof fahren würden. Dort lassen sie Scherben, Dreck und Schäden zurück und kommen wohl auch wieder heil vom Gelände – andere nicht, erst in der vergangenen Woche hatte ein Unbeteiligter einen platten Reifen am Auto.

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