Vakt will Augenmerk auf Workshops legen

Die Vakt-Mitglieder sprachen bei der Jahreshauptversammlung dem Vorstand – Gudi Mausbach-Dahl, Karin Schloten-Walther und Uwe Lassen (von links) – einstimmig das Vertrauen aus. ▪ K. Zacharias

HALVER ▪ Mit dem bewährten Vorstandsteam startet der „Verein Aktion Kunst Treff“ (Vakt) in das zweite Jahrzehnt seines Bestehens: Einstimmig sprachen die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend Karin Schloten-Walther, Gudi Mausbach-Dahl und Uwe Lassen ihr Vertrauen aus.

Zuvor war dem Vorstand Entlastung erteilt worden, nachdem Schloten-Walther einen kurzen Einblick in die Finanzlage des Vereins gegeben hatte.

Dabei betonte sie, dass Vakt seit seiner Gründung ohne Fördergelder auskomme und sämtliche Aktivitäten „alleine stemme“ – mit Ausnahme einiger Spenden. Mit möglichen Fördergeldern, die es im Zusammenhang mit der Regionale 2013 geben könnte, wollten sich die Vereinsmitglieder derzeit noch nicht beschäftigen, zu vage seien die Pläne zum jetzigen Zeitpunkt. Schloten-Walther erläuterte, dass der Verein ein entsprechendes Konzept im Hinblick auf die beiden „Kunst-Häuser“ an der Frankfurter Straße bei der zuständigen Stelle eingereicht habe – und zwar unabhängig von der Stadt.

Jedoch sei man darauf hingewiesen worden, dass das Projekt „zu klein“ sei und in ein großes Gesamtkonzept eingebunden werden sollte, so wie es nun auch von einem Planungsbüro für die Städte Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe unter dem Stichwort „Art Volmetal“ geschehen sei. Was daraus werde, sei bislang noch „Zukunftsmusik“ und müsse abgewartet werden.

Neben diesen Regularien stand bei der Versammlung vor allem der Ausblick auf die geplanten Aktivitäten auf dem Programm. So sei beispielsweise für Anfang März eine große Ausstellung in der Sparkasse Ennepetal geplant, bei der sich Vakt präsentieren werde. Während ein Vortrag über Emil Schumacher mit Klaus-Jürgen Walther am 5. Dezember um 16 Uhr im Vakt-Haus (Eintritt frei) bereits feststünde, sei auch eine gemeinsame Fahrt zur Schumacher-Nolde-Ausstellung nach Hagen noch in diesem Jahr denkbar. Ein Hauptaugenmerk möchte Vakt im nächsten Jahr auf Workshops legen – und zwar sowohl für Mitglieder als auch Interessierte. „Es war der Wunsch vieler Mitglieder, auch einmal etwas für uns zu tun“, erklärte Schloten-Walther. Ob Einblicke ins Töpfern, Herstellen von Marionetten oder in verschiedene Maltechniken – „wir sind offen für Ideen“, ermunterte Schloten-Walther „ihre“ Mitglieder, auch selbst einen Workshop anzubieten. Verzichten wird Vakt übrigens auf die Teilnahme am Halveraner Weihnachtsmarkt, zu viele Veranstaltungen hätten die Mitglieder im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens bereits organisiert. Doch das heißt keineswegs, dass sich die Mitglieder ausruhen: Vielmehr wollen sie im Vakt-Haus aktiv werden und einige Verschönerungen vornehmen. ▪ kes

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