Vakt setzt auf weitere Gespräche

Kern der Aktionen: die Kunst.

HALVER ▪ Mit einem durchweg positiven Rückblick auf die Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen will der Kunstverein Vakt mit dem Programm auch im ersten Halbjahr 2011 wieder zahlreiche Interessierte ansprechen. Ein Höhepunkt ist dabei die Vorstellung des Vereins und der Dokumentation über zehn Jahre Vakt im März.

Auch der Vortrag über Emil Schumacher am 20. Februar, der im vergangenen Jahr witterungsbedingt ausfallen musste, soll Kunstinteressierte begeistern. Während das Programm feststeht, bleibt die Frage des Domizils für den Verein weiter ungeklärt. „Wir werden seit Jahren vertröstet und haben bisher keine konkrete Aussage“, bemängelt Vorstandsmitglied Uwe Lassen. Zugleich setzt er hier auf weitere Gespräche mit der Stadt und besonders der Sparkasse.

Aktuell verfahre der Verein nach der Maxime: Wer keine Erwartungen hat, kann keine Enttäuschung erleben. Die Hoffnung, im Rahmen der Regionale 2013 die beiden denkmalgeschützten Gebäude zu Häusern der Kunst umzuwandeln, ist daher bei Lassen eher gering. Obwohl die Sparkasse bereits signalisiert hat, für das Projekt spenden zu wollen, kann sich das Vorstandsmitglied nur schwer vorstellen, dass sich das Geldinstitut bei den Kunst-Häusern als Hauptspendenempfänger festlegen wird. Vielmehr glaubt er an viele Diskussionen, die es in diesem Jahr noch geben wird. Und der Zustand der beiden Häuser werde auch nicht besser.

Zugleich will der Verein weiterhin die Bürger für Kunst interessieren. Am 14. Februar ist ein „Ausprobieren verschiedener Maltechniken“ möglich, danach an jedem zweiten Montag im Monat ab 18 Uhr. Der nächste Programmpunkt ist am 20. Februar der Schumacher-Vortrag ab 16 Uhr im Vakt-Domizil. Die Frage „Wer ist eigentlich der Herr Emil Schumacher und warum hat er ein eigenes Museum?“ soll dann geklärt werden. Ab dem 21. Februar beginnen wieder die Kindermalkurse.

Eine Ausstellung der Vakt-Künstler in der Sparkasse Ennepetal folgt im März. Ebenso wie diese ist auch die Vorstellung der Kunstsammlung des Vereins noch nicht terminiert. Lassen: „Wir haben aber einige Kunstwerke, die im Haus schlummern, die wir der Öffentlichkeit präsentieren wollen.“

Im Rahmen des Kirschblütenfestes am 1. Mai an der Heesfelder Mühle lädt Vakt zur Ausstellungseröffnung „Kunst und Natur“ ein. Es folgen zwei Workshops – am 15. Mai von 11 bis 16 Uhr ist Malerei mit Antek möglich, am 18. Juni von 11 bis 17 Uhr Schweißen mit Günter Blanck. Fest im Programm verankert sind die jede Woche stattfindenden Angebote. So gibt es montags ab 19 Uhr den offenen Treff, donnerstags wird zu „Kaffee und Kunst mit Büchertausch“ geladen, von 10 bis 13 Uhr. ▪ Marco Fraune

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