Vakt-Ausstellung: Regionale Künstler zeigen "Kinder der Welt"

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Karen Schloten-Walther bereitet Ausstellung vor.

Halver - Kinder, deren Mutter nicht die leibliche ist, interkulturelle Freundschaften, Kinder die einfach zusammen draußen spielen oder solche, die zu früh kein Kind mehr sein dürfen – um all die facettenreichen Konstellationen von Familien und unterschiedlichen Kindheiten dreht sich dich Ausstellung „Kinder der Welt“ des Vereins Aktion Kunst Treff (Vakt), die am 6. Oktober beginnt.

Vordergründig gehe es um die Assoziationen, die beim Besucher geweckt werden, wenn er die rund 50 Kunstwerke zum Thema betrachte. So entstehen bei jedem Besucher unterschiedliche Interpretationen, die an seine persönlichen Erfahrungen oder Meinungen gekoppelt seien. „Manchmal braucht ein Mensch einen Anstoß von außen, um über gewissen Themen nachzudenken oder sich seiner eigenen Auffassung bewusst zu werden“, sagt Vakt-Mitglied Klaus Walther. 15 Künstler aus der Region haben zum Thema „Kinder der Welt“ insgesamt 50 Kunstwerke erschaffen – Gemälde und Skulpturen von klein bis meterhoch. Ausgestellt werden sie am 6. Oktober ab 11 Uhr in der Werkstatt und im Café in der Frankfurter Straße 39 und 41.

So vielfältig wie die Welt und das Leben aller Kinder weltweit ist, so vielfältig soll auch die Ausstellung werden. Sie sollen als eine Inspiration dienen und „die Kinder wieder ins Bewusstsein der Menschen zu holen“, sagt Karin Schloten-Walther, „Kinder sind mehr als nur unsere Zukunft. Wenn sie nicht im Frieden aufwachsen, wissen auch als Erwachsene nicht, was das ist.“ So sollen die Kunstwerke auch als Appell dienen, den Erwachsenen ihre Verantwortung bewusst zu machen. Begonnen hatte die Aktion zum Thema bereits vor einigen Wochen an der Heesfeler Mühle, wo Kinderfiguren aus Holzbrettern mitten in der Landschaft platziert wurden. Weiter ging es in der vergangenen Woche mit von Kindern eigens gemalten Bildern, die im Rathaus ausgestellt sind.

50 Kunstwerke müssen noch aufgestellt werden: Vorbereitungen für die Ausstellung „Kinder der Welt“ von Vakt

Zum Abschluss haben sich die Künstler der Region ebenfalls der Thematik angenommen und eine Ausstellung ins Leben gerufen. Das war teilweise sogar neu für die Künstler, die sonst andere Themen behandeln und keine Menschen malen. Doch jeder Künstler hat sich eigens für die Ausstellung spezialisiert. So kreierte beispielsweise Schloten-Walther zum kaukasischen Kreidekreis von Berthold Brecht eine Skulptur, andere Künstler malten Bilder, auf denen sich Kinder aller Länder die Hände reichen. Karin Schloten-Walther: „Es steht in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und es ist auch so: Alle Kinder sind gleich. Es gibt nichts Gleicheres. “

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