Ferien-Workshop für Kinder mit Thema „Hundertwasser“

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Amy, Natascha, Laura und Jenny hatten viel Spaß beim Ferien-Workshop bei Vakt, wo Bilder von Friedensreich Hundertwasser nachgemalt wurden.

Halver - „Meine Frau sieht ganz schrecklich aus“, schaut eins der Mädchen an die Wand, wo Bilder von gemalten Gesichtern hängen. „Die sind mit Endloslinien gezeichnet worden“, erklärt Gudi Mausbach-Dahl, die zusammen mit Elke Schmidt den zweitägigen Sommerferien-Workshop „Malen“ für Kinder beim Verein Aktion Kunst Treff (Vakt) leitet.

Mit Amy, Natascha, Laura und Jenny haben sich vier Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren dafür angemeldet – und sie hatten eine Menge Spaß, schon bei den Vorbereitungen für das eigentliche Malen, dem Gesichter mit Endloslinien zeichnen.

Denn als Thema hatte man Werke des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser ausgewählt, die dann mit Acrylfarben von den Kindern nachgemalt wurden. Schon dem Schüler Friedensreich Hundertwasser, der mit bürgerlichem Namen Friedrich Stowasser hieß, wurden von den Kunsterziehern der Montessori-Schule in Wien ein „außergewöhnlicher Formen- und Farbensinn“ attestiert.

Nach dem Schulabschluss ging Hundertwasser im Wintersemester 1948/49 zur Wiener Akademie der bildenden Künste – allerdings nur für drei Monate, dann brach er das Studium ab. Dort begann er allerdings, seine Werke mit dem Künstlernamen Hundertwasser zu signieren. Der Künstler begann zu reisen, lernte dabei Englisch, Französisch und Italienisch, sprach zudem ein wenig Japanisch, Russisch, Tschechisch und Arabisch.

Er hatte aber stets Malutensilien dabei, um überall malen zu können. Die Ergebnisse konnten bei seinen ersten Ausstellungen (1952 und 1953) in Wien, später in Mailand und Paris gesehen werden. In seiner Zeit in Japan entstand auch der Name Friedensreich: Er übersetzte seinen Vornamen in die japanischen Schriftzeichen für die Begriffe „Friede“ und „reich“. - Det Ruthmann

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